Bilderweltarchiv 2022

 
Die Autobahnkirche Baden-Baden bietet dem Auge des Betrachters viele Anregungen. Diese Darstellungen in Beton, Glas und Email regen zum Nachdenken an. Wir werden in loser Folge auf unserer Homepage einige Bilder vorstellen und mit einer kleinen Betrachtung Denkanstöße geben. Wenn es dazu führt, das Original zu betrachten, dann freuen wir uns darüber. Denn das Gesamtkunstwerk »Autobahnkirche« ist dazu da, dass man mit ihm in Kontakt kommt.
  

Verliese der Macht

Ein Kennzeichen von totalitären Systemen ist es, dass Menschen weggesperrt werden und niemand weiß, wo sie geblieben sind. Schmachten sie noch in irgendwelchen Verliesen, werden sie gefoltert oder sind sie schon lange tot und ihre Leichen beseitigt? Diese Vorstellungen, vor allem aber die Mutmaßungen über ihr Schicksal wird von den Machthabern ganz bewusst eingesetzt, um bei den Menschen Angst zu schüren und jeden Widerstand im Keim zu ersticken. Nur hinter vorgehaltener Hand traut man sich, über das zu spekulieren, was in den Kellern der Staatsgefängnisse geschieht. Alle haben Angst vor staatlicher Willkür und resignieren vor einer übermächtigen und unberechenbaren Gewalt.

Wir sind doch Sternenstaub

Die Gestirne haben die Menschen immer schon fasziniert. Waren sie früher noch die Verkörperung der Götter, so sind sie heute Ziel von Fantasien und Wünschen. Sonne, Mond und Sterne lassen uns erahnen, wie klein und unbedeutend wir sind, aber auch dass die Welt und wir etwas Großes und Einzigartiges an uns haben. Unsere Sonne, der wir alles Leben verdanken, ist nur ein kleiner Stern unter Milliarden anderen Sonnen in unserer Milchstraße. Diese ist auch nur eine eher kleinere Sterneninsel im Kosmos.
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Gargolien

Wir kennen unzählige von ihnen und haben sie auch schon oft gesehen. Von alten gotischen Kathedralen blicken sie auf die Menschen in Form von Wasserspeiern, Brüstungen und als Zierwerk herab. Sie haben unterschiedliche Formen und Gestalten, mal halb Mensch, halb Tier, mal Teufel, mal mit einer dämonischen Fratze, mit Flügeln und aufgerissenen Mündern, zähnefletschend und scheinbar laut schreiend. Die Rede ist von Gargolien, die heute zwar beliebte Fotomotive sind, aber warum es sie gibt, ist weniger bekannt. Wir wundern uns darüber, was diese Früchte des Aberglaubens an einer Kirche verloren haben. Und in der Autobahnkirche taucht mindestens eine von diesen Gestalten in der Krypta auf. Grund genug, um über dieses Relikt abendländischer Geistesgeschichte nachzudenken. 
Die Menschen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit hatten vor ihrer Umwelt Angst. Der Teufel trieb sein Unwesen, man musste sich hüten, nicht in seine Fänge zu geraten. Dämonen waren überall. Hinter jeder Ecke konnte der Verführer lauern und locken oder erschrecken. Göttliche Mächte standen mit den bösen in einem ständigen Kampf, die Seelen der Menschen sollten die Beute sein, das Leben der Menschen war der Kampfplatz.
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