Bilderweltarchiv 2022

 
Die Autobahnkirche Baden-Baden bietet dem Auge des Betrachters viele Anregungen. Diese Darstellungen in Beton, Glas und Email regen zum Nachdenken an. Wir werden in loser Folge auf unserer Homepage einige Bilder vorstellen und mit einer kleinen Betrachtung Denkanstöße geben. Wenn es dazu führt, das Original zu betrachten, dann freuen wir uns darüber. Denn das Gesamtkunstwerk »Autobahnkirche« ist dazu da, dass man mit ihm in Kontakt kommt.
  

Verliese der Macht

Ein Kennzeichen von totalitären Systemen ist es, dass Menschen weggesperrt werden und niemand weiß, wo sie geblieben sind. Schmachten sie noch in irgendwelchen Verliesen, werden sie gefoltert oder sind sie schon lange tot und ihre Leichen beseitigt? Diese Vorstellungen, vor allem aber die Mutmaßungen über ihr Schicksal wird von den Machthabern ganz bewusst eingesetzt, um bei den Menschen Angst zu schüren und jeden Widerstand im Keim zu ersticken. Nur hinter vorgehaltener Hand traut man sich, über das zu spekulieren, was in den Kellern der Staatsgefängnisse geschieht. Alle haben Angst vor staatlicher Willkür und resignieren vor einer übermächtigen und unberechenbaren Gewalt.

Wir sind doch Sternenstaub

Die Gestirne haben die Menschen immer schon fasziniert. Waren sie früher noch die Verkörperung der Götter, so sind sie heute Ziel von Fantasien und Wünschen. Sonne, Mond und Sterne lassen uns erahnen, wie klein und unbedeutend wir sind, aber auch dass die Welt und wir etwas Großes und Einzigartiges an uns haben. Unsere Sonne, der wir alles Leben verdanken, ist nur ein kleiner Stern unter Milliarden anderen Sonnen in unserer Milchstraße. Diese ist auch nur eine eher kleinere Sterneninsel im Kosmos.
Ergebnisse 51 - 52 von 52
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Das unschuldige Opfer

In mythologischen Religionen braucht es Opfer, um sich mit den Göttern wieder gut zu stellen. Sie sollen besänftigt werden, indem man etwas von dem, was man erwirtschaftet hat oder was einem wertvoll ist, abgibt, es den Göttern opfert. Im Buch Genesis wird Abraham aufgefordert seinen Sohn zu opfern, um seinen Glauben an Gott zu beweisen. Aus heutiger Sicht eine Ungeheuerlichkeit. Ein Gott, der von Menschen fordert, dass sie ihr eigenes Fleisch und Blut opfern, das geht heute nicht mehr. Überhaupt muss die Frage erlaubt sein, ob wir im religiösen Bereich noch von Opfern sprechen sollen. Ein Opfer ist immer unschuldig, es kann nichts dafür, dass es ausgewählt wurde. Im Gegenteil, ein Opfer sollte möglichst rein sein, um sich Gott gegenüber würdig zu erweisen. Je reiner, umso wertvoller. 
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 06.10.2026
Kontemplation
Di. 13.10.2026
Kontemplation
Di. 20.10.2026
Kontemplation
Di. 27.10.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.