Die Glocken

 

Die Glocken, ihr Klang und ihre Bedeutung

Glocken begegnen uns seit über 5000 Jahren. Seit der Spätantike finden sie Eingang ins Christentum. Sie rufen zum Gebet und zur Fürbitte. Sie zeigen die Stunden an und erinnern damit an Zeit und Ewigkeit. Glocken begleiten das Leben der christlichen Gemeinde und ertönen zu verschiedenen Anlässen und Stationen des Lebens - von der Taufe bis zum Begräbnis.

Die große Glocke (1) mit einem Gewicht von 1000 kg und einem Durchmesser von 120 cm wird "Gottesglocke" genannt. Die Bilder dieser Glocke zeigen auf der einen Seite das Auge Gottes, das über die ganze Schöpfung wacht. Auf der anderen Seite ist Gott als Hirte zu sehen, der liebevoll ein Schaf in seinen Händen hält, entsprechend den biblischen Bildern vom Guten Hirten. Die Bilder bezeugen Gott, der uns in Jesus Christus nahe gekommen ist. Die Gottesglocke erklingt im Ton f‘.
Die kleine Glocke (2) mit einem Gewicht von 500 kg und einem Durchmesser von 90 cm erinnert an den Menschen, der sich nach Frieden und Heil, nach Glück und Erfüllung, letztlich nach Gott sehnt. Sie wird daher "Menschenglocke" genannt. Das Gebetswort zur Eröffnung des Stundengebets der Kirche ist auf der "Menschenglocke" zu lesen: "O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile mir zu helfen". Auf einem Bild sehen wir die sehnsuchtsvoll nach oben ausgestreckte Hand, darunter Häuser, Bäume und Pflanzen. Das zweite Bild dieser Glocke zeigt Gott als Beschützer der Menschen. Die Glocke erklingt im Ton b‘ und schlägt "für alle Menschen guten Willens", so die Worte der Inschrift.
 
Wann kann man unsere Glocken hören?
Täglich um 8.00 Uhr, 12.00 Uhr und 20.00 Uhr läutet die Glocke 2 (Menschenglocke) zum "Engel des Herrn". *
Täglich um 20.03 Uhr bis 20.04 Uhr läutet die Glocke 1 (Gottesglocke) für alle Verstorbenen im Straßenverkehr.
Samstags um 17.00 Uhr läuten unsere beiden Glocken den Sonntag ein. 
Sonntags um 12.00 Uhr laden unsere beiden Glocken zum Angelusbeten* ein.
In der Fastenzeit läutet die Gottesglocke jeden Freitag um 15.00 Uhr zur Todesstunde Jesu.
Und natürlich zu jedem Gottesdienst....
 
*Engel des Herrn
„Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft …“
In vielen Gegenden läutet dreimal am Tag eine einzelne Kirchenglocke zum Gebet (Das „Angelus-Läuten“). Das Glockengeläut ist Einladung zur Unterbrechung der Arbeit zu einem kurzen Gebet.
Ursprünglich hängt es mit dem Ruf zum Stundengebet zusammen. Da man der hart arbeitenden Bevölkerung das zeitaufwendige Stundengebet mit seiner Fülle an Psalmen und Gesängen nicht zumuten konnte, entstand als volkstümliche Ersatzform das Gebet „Der Engel des Herrn".
Als Gebetseinladung erfolgt auch heute ein etwa ein-minütiges Läuten. Das Gebet (im Gotteslob Nr. 3,6) betrachtet die Menschwerdung Jesu, ausgehend von dem Verkündigungs-Dialog zwischen dem Engel Gabriel und Maria. Nach jedem der drei Betrachtungsworte wird ein „Gegrüßet seist du Maria" sowie das Schlussgebet gesprochen.
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Der ausgebrannte Prophet

Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben. 
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