Begrüßung

Herzlich Willkommen bei uns an der Autobahnkirche Baden-Baden

 
Matthias Koffler, Rektor der Autobahnkirche
m.koffler@autobahnkirche-baden-baden.info
Norbert Kasper, Pastoralreferent
norbert.kasper@kath-baden.de
Die Autobahnkirche ist ein besonderer Ort. Herzlich laden wir ein, ihn als solchen zu entdecken. Die Bilderwelt des Künstlers Emil Wachter kann uns dabei helfen und inspirierend sein.
 
Über Jahrzehnte wird diese Kirche geprägt durch Menschen, die gestalten, begegnen, bewegen, initiieren, segnen… Ein Rastplatz im besten Sinne, aber auch Spielplatz mit inzwischen Traditionen, die es sich lohnt, zu entdecken und zu pflegen. Die Autobahnkirche und die weitläufigen Grünflächen rund herum, bieten aber auch Chance, Neues, vielleicht auch Unkonventionelles auszuprobieren. Immer soll es darum gehen, die Menschen zusammenzuführen und das Leben und den Glauben zu teilen.
 
Wir möchten Räume schaffen, in denen Neues entstehen und wachsen kann. Und wir freuen uns, wenn Neue dazu kommen. Vielleicht kann so die Autobahnkirche so zu einem Ort der Heimat für viele werden. Vielleicht auch zu einem Ort der Heimat für die, die Heimatlos geworden sind.
 
Danke allen, die mitdenken, mitmachen und mitgestalten wollen. Sie dürfen uns gerne eine Nachricht zukommen lassen, wenn wir Sie ansprechen dürfen.
Ganz herzliche Grüße und Segenswünsche!
 
 
Matthias Koffler und Norbert Kasper
Seelsorger an der Autobahnkirche
 
 
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Gargolien

Wir kennen unzählige von ihnen und haben sie auch schon oft gesehen. Von alten gotischen Kathedralen blicken sie auf die Menschen in Form von Wasserspeiern, Brüstungen und als Zierwerk herab. Sie haben unterschiedliche Formen und Gestalten, mal halb Mensch, halb Tier, mal Teufel, mal mit einer dämonischen Fratze, mit Flügeln und aufgerissenen Mündern, zähnefletschend und scheinbar laut schreiend. Die Rede ist von Gargolien, die heute zwar beliebte Fotomotive sind, aber warum es sie gibt, ist weniger bekannt. Wir wundern uns darüber, was diese Früchte des Aberglaubens an einer Kirche verloren haben. Und in der Autobahnkirche taucht mindestens eine von diesen Gestalten in der Krypta auf. Grund genug, um über dieses Relikt abendländischer Geistesgeschichte nachzudenken. 
Die Menschen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit hatten vor ihrer Umwelt Angst. Der Teufel trieb sein Unwesen, man musste sich hüten, nicht in seine Fänge zu geraten. Dämonen waren überall. Hinter jeder Ecke konnte der Verführer lauern und locken oder erschrecken. Göttliche Mächte standen mit den bösen in einem ständigen Kampf, die Seelen der Menschen sollten die Beute sein, das Leben der Menschen war der Kampfplatz.
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