Der Johannes-Turm

 
Im Westen mit Blick auf die untergehende Sonne steht der Johannes-Turm. Es ist der Blick auf das Ende und die Vollendung. Der Betrachter blickt durch das Gitter, das das Gefängnis symbolisiert, in das Johannes geworfen wurde, in die weite sich öffnende Landschaft.
Die Taufe Jesu und der Neubeginn mit dem neuen Adam und der neuen Eva ziehen den Betrachter in den Bann. Als Gegenüber zum Noah-Turm, der Adam und Eva im Zusammenhang mit dem Sündenfall zeigt, wird jetzt die Erlösung und die Ewigkeit thematisiert. Auch die Präsenz Gottes in der Welt wird von Emil Wachter dargestellt mit einem mystischen Symbol für die Dreifaltigkeit. Dazwischen sehen wir weitere Szenen aus dem Leben des Johannes von der Ankündigung seiner Geburt, seiner Verkündigung und seinem Tod.
In Jesus Christus wird die Geschichte vollendet und kommt ans Ziel, doch nicht ohne das Mitwirken und die Entscheidung der Menschen. Vielleicht ist deshalb der Johannes-Turm etwas versteckt und durch das Gebäude der Autobahnkirche verdeckt, dass er nicht so einfach gefunden wird. Es ist schon ein gewisser Aufwand nötig, um das zu entdecken, was Heil und Erlösung schafft.
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Der ausgebrannte Prophet

Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben. 
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