Sehen

 
Sehen ist etwas Alltägliches für uns.
Meist ist uns nicht bewusst,
dass wir immer mit unserem eigenen Blickwinkel,
mit unserer eigenen „Brille“
auf Dinge, Menschen  und Situationen schauen.
 
Vor der Autobahnkirche ist ein Kaleidoskop montiert.
Ein Kaleidoskop bricht den starren Blickwinkel auf,
verändert das Bild
und setzt es neu zusammen.
 
Beim Durchschauen können wir uns daran erfreuen.
Wenn wir neugierig bleiben auf Veränderung,
werden wir offen für neue Bilder.
Dies hilft uns im Umgang mit uns selbst,
mit unserer Partnerin, unserem Partner.
Wir entdecken neue Wirklichkeiten
und deuten Farben und Formen neu.
 
Julia Engelmann - Stille Wasser - Poetry Slam
 
 
Sarah Lesch & Bastian Bandt - Alles Da
 
 
Johann Wolfgang von Goethe
Lynkeus, der Türmer, auf Fausts Sternwarte singend
 
Zum Sehen geboren,
Zum Schauen bestellt,
Dem Turme geschworen,
Gefällt mir die Welt.

Ich blick in die Ferne,
Ich seh in die Näh'
Den Mond und die Sterne,
Den Wald und das Reh.

So seh ich in allen
Die ewige Zier,
Und wie mir's gefallen,
Gefall ich auch mir.

Ihr glücklichen Augen,
Was je ihr gesehn,
Es sei, wie es wolle,
Es war doch so schön!
 
vertont von Carl Loewe:
 
Koenige & Priester - Warum feiern wir nicht
 
Herbstbrüder -Du bist wie ich nur anders