Geschichtliches

Mai 1973: Bauwettbewerb
 
12. Dezember 1976: Grundsteinlegung der Autobahnkirche
 
Juli 1978: Fertigstellung
 
23. Juli 1978: Von Weihbischof Karl Gnädinger geweiht.
 
Initiator: Pfarrer Johannes Rinderspacher
 
Zuständiger Pfarrer bei der Weihe: Pfarrer Josef Keller
 
Maler und Bildhauer: Prof. Emil Wachter, Karlsruhe
 
Architekt: Dipl. Ing. Friedrich Zwingmann, Karlsruhe
 
Ausführung: Fa. Bold Baden-Baden, Sandweier
 
Bereits seit 1966 waren Überlegungen im Gange, nach Anfragen von Benützern der Autobahn über Gottesdienstmöglichkeiten in der Nähe der Autobahnraststätte, die vom damaligen Ortspfarrer Johannes Rinderspacher aufgegriffen wurden.
1970 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, der durch Dipl. Ing. Friedrich Zwingmann in Karlsruhe mit Kirche in Form einer Pyramide gewonnen wurde. 
Da die Kirche in der Ebene liegt, wurde sie, um sichtbarer zu werden, auf Sockel gestellt. Dieser Sockel, als Hohlraum konzipiert, gibt Platz für Krypta, Sakristei und Abstellräume.
Im Jahre 1973 war es dann soweit: Die Katholische Kirchengemeinde Sandweier stellte das Gelände für den Bau einer Kirche zur Verfügung. 
Sie wurde dann auch als Träger und für die seelsorgerliche Betreuung zuständig.Die Finanzierung des Baus oblag dem Erzbistum Freiburg.
Erster Spatenstich war am 21. Oktober 1976; das Richtfest wurde am 24. Juli 1977 gefeiert.
Durch den Bildhauer wurde dort die Botschaft der Bibel in Bildern umgesetzt.
Seit Bestehen der Kirche ist diese Anziehungspunkt für hunderte Besucherinnen und Besucher täglich, um in der Kirche ihre Seele baumeln zu lassen. 
Viele Menschen feiern den Gottesdienst am Sonntag mit, andere lassen sich durch das reiche Bildwerk beeinflussen.

Heiliger Christophorus - Der Patron unserer Autobahnkirche

Die Autobahnkirche hat als Patron den heiligen Christophorus. Durch verschiedene Umstände und Begebenheiten kam der Initiator der Kirche, Pfarrer Johannes Rinderspacher, auf die Idee, die Symbolfigur der Reisenden und guten Menschen als Patron der Kirche vorzuschlagen, was auch vom Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg für gut geheißen wurde.Emil Wachter deutet die vier mächtigen Eckträger, aus denen die Pyramide des Baues entsteht so: An ihrer Spitze tragen sie das Kreuz mit der Weltkugel. Die Kirche selbst ist damit ein Bild für Christophorus. Im Jahre 2004 wurde vom Künstler Emil Wachter eine Christophorus-Stele geschaffen, die in der Nordostecke des Kirchenraums ihren Platz gefunden hat.  

Großes Betonbildwerk zum Alten und Neuen Testament Jahr: 1974

Beschreibung: Außen: vier Bildtürme "Noah", "Mose", "Elia", "Johannes der Täufer", Abraham-Tor und vier Relieffriese an den Umgangsbrüstungen. 
Umlaufendes Fensterband in Betonverglasung "Das Leben Jesu als Lamm der Apokalypse"
Ausführung: Fa. Bold Baden-Baden Sandweier
Architekten: Friedrich Zwingmann, Karlsruhe
 
Krypta Jahr: 1974

Technik: Betonrelief
Beschreibung:
Innen: Krypta mit gestalteten Wand- und Deckenflächen "Die Drei kommen zum Einen";
Ausführung: Fa. Bold Baden-Baden Sandweier

 
Ambo Jahr: 1993

Technik: Betonrelief
Beschreibung:
Betonarbeit Ambo
Ausführung: Fa. Bold Baden-Baden Sandweier
Architekten: Friedrich Zwingmann, Karlsruhe
 
Christophorus Jahr: 2004

Technik: Skulptur
Beschreibung: Betonplastik Christophorus

Literatur:
Kunstführer Nr. 1148 Autobahnkirche St. Christophorus Baden-Baden
Verlag Schnell und Steiner;

Eine komplette Erläuterung zu Geschichte und Baukunst der Autobahnkirche finden sie unter: www.autobahnkirche-baden-baden.de
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Der ausgebrannte Prophet

Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben. 
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Aktuelles
Pfingstmontag, 25. Mai 2026
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.