Das Abraham-Tor

 

Eine Beschreibung des Abraham-Tores

 
Das Abrahamstor ist der Eingang zum inneren Hof der Autobahnkirche. Die beiden Teile stellen Szenen aus dem Leben Abrahams dar, besonders seine Familiengeschichte im südlichen Teil und das Geschehen um Sodom und Gomorrha im nördlichen Teil. Direkt ins Auge sticht der Gewissenskonflikt, in dem sich Abraham befindet, als er seinen Sohn opfern soll.

 
In den Darstellungen der Lebensgeschichte des Abrahams kann sich der Besuchende wiederentdecken, sei es in der Frage nach dem Glauben an sich, als auch in der Rechtfertigung des Glaubens angesichts von Leid und Ungerechtigkeit in der Welt.
 

Besucher gehen zwischen einem Hahn und Petrus hindurch auf die Kirche zu. Auch hier stellt sich die Frage nach der eigenen Festigkeit und Treue zu Überzeugungen.
 
 
Auch wenn man die Kirche verlässt, kann man sich mit der Lebenssituation heute auseinandersetzen. Im Norden sehen wir die Unterdrückung der Menschenrechte und moderne Fehlentwicklungen, im Süden Bezüge über die Gestalt des Abraham zum Familienleben. Dort sehen wir auch einen kleinen Brunnen, der uns die Gestalt des Propheten Jona ins Bewusstsein ruft.
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Der ausgebrannte Prophet

Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben. 
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