Hoffen
Wir tragen viele Wünsche
und Sehnsüchte in uns.
und Sehnsüchte in uns.
Wir brauchen Trost und Zuversicht
in Zeiten von Umbruch und Veränderung.
in Zeiten von Umbruch und Veränderung.
Das Entzünden einer Kerze steht für viele
für das Festhalten an der Hoffnung,
für das sich Ausrichten auf Zukunft und Heil.
für das Festhalten an der Hoffnung,
für das sich Ausrichten auf Zukunft und Heil.
Zünden Sie eine Kerze in diesem Sinne an.
Eine Kerze, die für unsere Hoffnung brennt,
für unsere Entscheidung,
uns gegen die Resignation
und Verzweiflung zu stellen.
für unsere Entscheidung,
uns gegen die Resignation
und Verzweiflung zu stellen.
Eine Kerze, die für unsere Entscheidung brennt,
das unsere zu tun,
dass die Welt ein Stück heller wird.
das unsere zu tun,
dass die Welt ein Stück heller wird.
An die Hoffnung
Christoph August Tiedge
Ob ein Gott sei? Ob er einst erfülle,
Was die Sehnsucht weinend sich verspricht?
Ob, vor irgend einem Weltgericht,
Sich dies rätselhafte Sein enthülle?
Hoffen soll der Mensch! Er frage nicht!
Was die Sehnsucht weinend sich verspricht?
Ob, vor irgend einem Weltgericht,
Sich dies rätselhafte Sein enthülle?
Hoffen soll der Mensch! Er frage nicht!
Die du so gern in heil'gen Nächten feierst
Und sanft und weich den Gram verschleierst,
Der eine zarte Seele quält,
O Hoffnung, lass, durch dich empor gehoben,
Den Dulder ahnen, dass dort oben
Ein Engel seine Tränen zählt!
Und sanft und weich den Gram verschleierst,
Der eine zarte Seele quält,
O Hoffnung, lass, durch dich empor gehoben,
Den Dulder ahnen, dass dort oben
Ein Engel seine Tränen zählt!
Wenn, längst verhallt, geliebte Stimmen schweigen;
Wenn unter ausgestorbnen Zweigen
Verödet die Erinnrung sitzt:
Dann nahe dich, wo dein Verlassner trauert,
Und, von der Mitternacht umschauert,
Sich auf versunkne Urnen stützt.
Wenn unter ausgestorbnen Zweigen
Verödet die Erinnrung sitzt:
Dann nahe dich, wo dein Verlassner trauert,
Und, von der Mitternacht umschauert,
Sich auf versunkne Urnen stützt.
Und blickt er auf, das Schicksal anzuklagen,
Wenn scheidend über seinen Tagen
Die letzten Strahlen untergehen:
Dann laß ihn um den Rand des Erdentraumes
Das Leuchten eines Wolkensaumes
Von einer nahen Sonne sehn!
Wenn scheidend über seinen Tagen
Die letzten Strahlen untergehen:
Dann laß ihn um den Rand des Erdentraumes
Das Leuchten eines Wolkensaumes
Von einer nahen Sonne sehn!
Dieses Gedicht wurde zweimal von Ludwig van Beethoven vertont, hier die spätere Fassung op.94:









