Das Gelände

 

Die Autobahnkirche als symbolisiertes Kreuz

 
Wenn man von oben auf die Autobahnkirche und das sie umgebende Gelände blickt, erkennt man, dass diese Kirche mehr ist als eine pyramidenförmige Kirche mit vier Türmen. Die ganze Anlage ist als Kreuz angelegt mit der Autobahnkirche als Mitte. Der kleine Altar in der Krypta steht am Kreuzungspunkt der beiden Achsen, dort befindet sich der wirkliche Mittelpunkt der Autobahnkirche.
In der Kirche selbst wird durch die Fenster das Leben Jesu und Szenen aus der Apokalypse dargestellt. Viele streben deshalb auch sehr schnell in die Kirche hinein und übersehen, dass das Gelände um die Kirche herum selbst einiges zu bieten hat. Im Süden steht der Mose-Turm mit der Darstellung des Exodus und der Anbetung des Goldenen Kalbes. Das Streben nach Freiheit und Gesetz wird hier thematisiert, aber die Bedrohung von beidem. Im Westen weist der Johannes-Turm den Weg ins Leben, nicht zuletzt mit dem vergitterten Fenster, das den Blick sehnsuchtsvoll in die Freiheit schweifen lässt. Im Norden am Elia-Turm stoßen wir auf eine Deutung des Zusammenhangs von Religion und Macht. Im Osten verweist der Noah-Turm auf den Anfang der Schöpfung und dem Sündenfall, den wir in unseren Tagen mit der Umweltzerstörung wiederholen. Die SIntflut, die damals dem Treiben der Menschen ein Ende gesetzt hat, ist noch nicht endgültig vermieden, wir sind auf dem besten Weg, mit Naturzerstörung und Verherrlichung der Technik eine neue Katastrophe heraufzubeschwören. Das Abrahams-Tor zwischen Noah-Turm und Kirche erinnert an das Leben des Abraham und als kritisches Element die Zerstörung von Sodom und Gomorrha.
Mit dem Glockenturm ganz im Osten beim Parkplatz der Raststätte ist ein zusätzlicher markanter Punkt dazugekommen, der auf das ganze Ensemble mit seinem Glockengeläut aufmerksam macht.
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Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Der ausgebrannte Prophet

Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben. 
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