Im Süden des Kirchengebäudes sieht man den Mose-Turm. Er ist besonders, das sieht man auf den ersten Blick. Unter der Spitze steht als Vollplastik ausgeführt das Goldene Kalb. Die Spitze des Turmes ist wie ein Baldachin über dieses Götzenstandbild aufgerichtet. Bei genauerem Hinsehen erkennt man drei Schriftzüge auf diesem Kalb: Marx - Freud - Lenin - Stalin. Diese vier Namen stehen nach Emil Wachter für Götter, die in der Moderne verehrt werden. Das goldene Kalb steht ja für eine fehlgeleitete Gottesverehrung. Im Norden sieht man auf dem Sockel des Baldachins als Gegenentwurf des Ruf Gottes an sein Volk: »Höre Israel!
Das Bild vom goldenen Kalb - es ist genaugenommen kein Kalb, sondern das Abbild eines Stieres, der früheren Symbolgestalt für den Gott Israels - thront über Bildern, die das Auszugsgeschehen aus Ägypten zum Thema haben, und die Szenen aus dem Leben des Josef, des zweitjüngsten Sohnes von Jakob, beschreiben.
Das Bild vom goldenen Kalb - es ist genaugenommen kein Kalb, sondern das Abbild eines Stieres, der früheren Symbolgestalt für den Gott Israels - thront über Bildern, die das Auszugsgeschehen aus Ägypten zum Thema haben, und die Szenen aus dem Leben des Josef, des zweitjüngsten Sohnes von Jakob, beschreiben.
Über allem steht die Frage an uns Menschen des 21. Jahrhunderts: Was hilft gegen Unterdrückung, Ausbeutung und falsche Götzen? Es ist das Gesetz, das Mose am Horeb/Sinai von Gott erhält und das dem Volk Israel Richtschnur sein soll. Die zehn Gebote als Quintessenz dieses Gesetzes gelten noch heute und werden immer wieder zitiert und sind nach wie vor Grundlage vieler Verfassungen.













