Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben.
Wie kommt ein Mensch, der immer alles in der Hand hatte, so weit, dass er nicht mehr kann? Elia ist ausgebrannt. Er hat sich zu sehr verausgabt und nicht für einen Ausgleich gesorgt. So ist er ein Mensch unserer Zeit. Die Symptome, die sich an ihm zeigen, kennen wir in unserer Gesellschaft nur zu gut. Man arbeitet ohne Pause durch, hat zuviel Verantwortung, man will zuviel und achtet nicht mehr auf die eigenen Grenzen. Dabei wird man immer dünnhäutiger, man verliert das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und jede Lebensfreude. Das ist der sichere Weg in eine Depression. Genau das macht Elia durch. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes geschlagen. So stellt ihn auch Emil Wachter am Elia-Fries dar. Die Keule, die ihn niederstreckt, ist noch sichtbar, er selbst hat den Kopf verloren und liegt am Boden. Den Wunsch zu sterben, teilt er mit vielen anderen, die genau wie er zuviel gegeben haben. Wie kommt er aus diesem Tal wieder heraus? Elia nimmt sich eine Auszeit. Er setzt sich in eine Höhle und wartet darauf, dass er ein Zeichen Gottes empfängt. Er ist nicht mehr aktiv dahinter her, er wartet nur noch. Er weiß, dass er nichts anderes tun kann und darf. Er hat ja auch keine Kraft mehr. Er hat noch rechtzeitig den Schalter umgelegt und macht etwas für sich selber. Die Ruhe wird im gut tun. Er wird aus dieser Krise gestärkt hervor gehen, weil er sich das selbst wert ist. Elia als Vorbild, dem wir als moderne Menschen nachstreben können!
Wie kommt ein Mensch, der immer alles in der Hand hatte, so weit, dass er nicht mehr kann? Elia ist ausgebrannt. Er hat sich zu sehr verausgabt und nicht für einen Ausgleich gesorgt. So ist er ein Mensch unserer Zeit. Die Symptome, die sich an ihm zeigen, kennen wir in unserer Gesellschaft nur zu gut. Man arbeitet ohne Pause durch, hat zuviel Verantwortung, man will zuviel und achtet nicht mehr auf die eigenen Grenzen. Dabei wird man immer dünnhäutiger, man verliert das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und jede Lebensfreude. Das ist der sichere Weg in eine Depression. Genau das macht Elia durch. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes geschlagen. So stellt ihn auch Emil Wachter am Elia-Fries dar. Die Keule, die ihn niederstreckt, ist noch sichtbar, er selbst hat den Kopf verloren und liegt am Boden. Den Wunsch zu sterben, teilt er mit vielen anderen, die genau wie er zuviel gegeben haben. Wie kommt er aus diesem Tal wieder heraus? Elia nimmt sich eine Auszeit. Er setzt sich in eine Höhle und wartet darauf, dass er ein Zeichen Gottes empfängt. Er ist nicht mehr aktiv dahinter her, er wartet nur noch. Er weiß, dass er nichts anderes tun kann und darf. Er hat ja auch keine Kraft mehr. Er hat noch rechtzeitig den Schalter umgelegt und macht etwas für sich selber. Die Ruhe wird im gut tun. Er wird aus dieser Krise gestärkt hervor gehen, weil er sich das selbst wert ist. Elia als Vorbild, dem wir als moderne Menschen nachstreben können!











