Der Löwe ist seit alters her das Erkennungszeichen des Markus-Evangeliums. Deshalb steht er auch als geflügeltes Wesen, wie die anderen drei Evangelisten an den großen Betonträgern der Autobahnkirche. Zusammen bilden sie das Fundament und die Stütze dieser Kirche. Alle vier Evangelien sind in der Verkündigung der Kirche gleichberechtigt, das Markus-Evangelium ist das älteste und das kürzeste. Es wurde schon als Passionsgeschichte mit einer langen Einleitung beschrieben. Markus hat aus dem Quellenmaterial einiges ausgewählt, was er zu seinem Evangelium verdichtet hat. Es kommt ihm nicht darauf an, ausführlich zu beschreiben oder zu erklären, warum Jesus so gehandelt hat. Er beschränkt sich auf das Wesentliche und beschreibt dann akribisch genau das Leiden und Sterben des Jesus von Nazareth. Seine Knappheit und Ursprünglichkeit machen den Reiz dieses Evangeliums aus. Dabei gilt auch hier wie für die anderen drei Evangelisten: Markus war kein Augenzeuge. Er stützt sich auf die mündliche Überlieferung seiner Zeit und formt sie zu seinem Evangelium.
Der Künstler Emil Wachter und der Architekt Friedrich Zwingmann haben diese Botschaft noch einmal zusammengefasst. Der Löwe brüllt diese Botschaft in die Welt hinaus. Er schaut nicht nach innen in die Kirche, sondern blickt nach außen, wenn man es mit dem Kompass nachmisst, fast genau nach Süden. Damit ist der wesentliche Kern der frohen Botschaft vermittelt. Es hilft nicht, sie in die Kirche hinein zu verkünden, sie muss raus in alle Welt, in die vier Himmelsrichtungen, die anderen drei Evangelisten tun es dem Markus an ihren Betonträgern nach. Christliche Verkündigung darf nicht an den eigenen Mauern hängen bleiben, sie darf anscheinend gar nicht erst hinein, weil sie sonst gefangen wäre. Sie braucht die Öffentlichkeit, die ganze Welt, dass sie wirken und überzeugen kann. Die Einfachheit und Knappheit, mit der Markus von Jesus von Nazareth erzählt, kann dabei eine große Hilfe sein. Das ist unser Maßstab: kurz und bündig und hinaus in die Welt!
Der Künstler Emil Wachter und der Architekt Friedrich Zwingmann haben diese Botschaft noch einmal zusammengefasst. Der Löwe brüllt diese Botschaft in die Welt hinaus. Er schaut nicht nach innen in die Kirche, sondern blickt nach außen, wenn man es mit dem Kompass nachmisst, fast genau nach Süden. Damit ist der wesentliche Kern der frohen Botschaft vermittelt. Es hilft nicht, sie in die Kirche hinein zu verkünden, sie muss raus in alle Welt, in die vier Himmelsrichtungen, die anderen drei Evangelisten tun es dem Markus an ihren Betonträgern nach. Christliche Verkündigung darf nicht an den eigenen Mauern hängen bleiben, sie darf anscheinend gar nicht erst hinein, weil sie sonst gefangen wäre. Sie braucht die Öffentlichkeit, die ganze Welt, dass sie wirken und überzeugen kann. Die Einfachheit und Knappheit, mit der Markus von Jesus von Nazareth erzählt, kann dabei eine große Hilfe sein. Das ist unser Maßstab: kurz und bündig und hinaus in die Welt!











