Was ist »Dankbarkeit«? Ein Wort, das uns schnell über die Lippen kommt, das wir aber nur schwer mit Inhalt füllen können, weil es ganz schnell unser Fassungsvermögen übersteigt. Es gibt Vieles, für das wir dankbar sein können, besonders dann, wenn wir es unverdient und absichtslos erhalten. Da brauchen wir den Satz, mit denen wir Kinder beibringen, dass sie »Danke« sagen sollen: »Und wie sagt man?« Gar nicht bemühen. Für Geschenke sind wir dankbar, wenn sie nicht Teil eines berechnenden Handelns sind. Wir sind dankbar für das Leben schlechthin, denn wir erfahren immer wieder, dass wir es nicht in der Hand haben. Sehr schnell ist etwas passiert, und dann ist das, was selbstverständlich ist, plötzlich ganz anders. Wenn das gut ausgeht, reagieren wir mit Dankbarkeit. Ein Sinnbild für diese Art von Dankbarkeit sind die Hände, die sich nach dem Regen ausstrecken. Diese Hände spüren nur den Regen, sie haben gar nicht die Absicht, ihn aufzufangen. Sie strecken sich nur nach dem Regen aus. Hier hat Emil Wachter genau das dargestellt, was wirkliche Dankbarkeit ist.
Wenn es um das große Thema Geschenk geht, das wir gar nicht erwarten können, dann ist diese Art von Dankbarkeit angebracht. Ich brauche nichts sammeln, es reicht, wenn ich das, was geschieht, was mir geschenkt wird, wahrnehme und entsprechend wertschätze. So wie der Regen die Hände benetzt und ich dankbar für dieses Geschenk bin. Dann nehme ich den Regen als das wahr, was er ist: Ein Geschenk, das ich nicht einfordern kann. Es ist etwas, das mir widerfährt, ob ich es will oder nicht. In dieser Darstellung kommt eine Haltung zum Ausdruck, wie wir mit einem unverfügbaren Geschenk umgehen können: Es genießen und als Teil des Lebens wahrnehmen. Es wird als etwas Gutes erlebt, das mein Leben verändert und mir gut tut. Das ist doch ein Grund, dankbar zu sein!
Wenn es um das große Thema Geschenk geht, das wir gar nicht erwarten können, dann ist diese Art von Dankbarkeit angebracht. Ich brauche nichts sammeln, es reicht, wenn ich das, was geschieht, was mir geschenkt wird, wahrnehme und entsprechend wertschätze. So wie der Regen die Hände benetzt und ich dankbar für dieses Geschenk bin. Dann nehme ich den Regen als das wahr, was er ist: Ein Geschenk, das ich nicht einfordern kann. Es ist etwas, das mir widerfährt, ob ich es will oder nicht. In dieser Darstellung kommt eine Haltung zum Ausdruck, wie wir mit einem unverfügbaren Geschenk umgehen können: Es genießen und als Teil des Lebens wahrnehmen. Es wird als etwas Gutes erlebt, das mein Leben verändert und mir gut tut. Das ist doch ein Grund, dankbar zu sein!











