Engel kommen dann ins Spiel, wenn wir nicht mehr weiter wissen, wenn wir mit unseren Erklärungen am Ende sind und Dinge geschehen, die nicht zu unseren üblichen Vorstellungen passen. Mit Engel und ihrem Wirken können wir vieles erklären. Im Gegensatz zum Buch der Apokalypse, in dem die Engel auch kriegerisch und zerstörerisch auftreten, haben wir fast ausschließlich positive Bilder von Engeln im Sinn. So auch hier im Ostfenster in der Autobahnkirche. Dieser Engel tritt mit Vollmacht auf, es ist eine imposante Erscheinung. Sein Blick, seine Haltung, die Dynamik, die dieser Engel ausstrahlt, lässt diese Macht sichtbar und spürbar werden. Und er fällt auf, weil er zwischen den farbigen Fenstern als weiße Gestalt sofort ins Auge sticht.
Das ist die Verkörperung dessen, was man früher als Schutzengel bezeichnet. Ein mächtiger Engel, der oder die uns vor Übel und Gefahren bewahren soll. Wohl war es zu vermessen, Gott um Schutz zu bitten, vielleicht fühlte man sich auch zu unbedeutend, als dass man direkt unter den Augen und dem Schutz Gottes wandeln konnte. Aber sich unter den Schutz von Engeln zu stellen und eines besonderen Engel, der nur auf mich aufpasst, das durfte man sich schon trauen. Die Sehnsucht, behütet und beschützt sein in einer Welt, die uns von allen Seiten bedroht, ist heute so groß wie damals, vielleicht sogar noch größer, weil uns viele Gewissheiten unserer Vorfahren nicht mehr so vertraut sind. Wir brauchen Sicherheiten und wissen doch, dass wir sie ganz selten finden. Deshalb vertrauen wir uns Mächten an, die wir nicht greifen können, die uns die Tür in die Ewigkeit zumindest einen spaltbreit öffnen können. Wir erahnen, dass es eine Macht gibt, die vielleicht nicht direkt eingreift, die aber doch unser Leben, oder besser unseren Geist so beeinflusst, dass wir gestärkt und mit Kraft die Aufgaben angehen können, die vor uns liegen. Diese schützende Macht mobilisiert unsere eigenen Kräfte, damit wir Gefahren bestehen können. Wir brauchen mächtige, schützende Engel!
Das ist die Verkörperung dessen, was man früher als Schutzengel bezeichnet. Ein mächtiger Engel, der oder die uns vor Übel und Gefahren bewahren soll. Wohl war es zu vermessen, Gott um Schutz zu bitten, vielleicht fühlte man sich auch zu unbedeutend, als dass man direkt unter den Augen und dem Schutz Gottes wandeln konnte. Aber sich unter den Schutz von Engeln zu stellen und eines besonderen Engel, der nur auf mich aufpasst, das durfte man sich schon trauen. Die Sehnsucht, behütet und beschützt sein in einer Welt, die uns von allen Seiten bedroht, ist heute so groß wie damals, vielleicht sogar noch größer, weil uns viele Gewissheiten unserer Vorfahren nicht mehr so vertraut sind. Wir brauchen Sicherheiten und wissen doch, dass wir sie ganz selten finden. Deshalb vertrauen wir uns Mächten an, die wir nicht greifen können, die uns die Tür in die Ewigkeit zumindest einen spaltbreit öffnen können. Wir erahnen, dass es eine Macht gibt, die vielleicht nicht direkt eingreift, die aber doch unser Leben, oder besser unseren Geist so beeinflusst, dass wir gestärkt und mit Kraft die Aufgaben angehen können, die vor uns liegen. Diese schützende Macht mobilisiert unsere eigenen Kräfte, damit wir Gefahren bestehen können. Wir brauchen mächtige, schützende Engel!











