Das ist eine Darstellung, die man gar nicht sieht! Eine Pflanzenranke wächst auf der Oberseite der Christophorus-Stele in der Autobahnkirche. Nur wenn man auf eine Leiter steigt, ist dieses Motiv zu entdecken. Ansonsten ist es verborgen - aber doch präsent und da! Auf diese Weise ein vielsagendes Bild, das viel über unsere Wachstumprozesse, über Wachstum allgemein verrät.
Die meisten Pflanzen wachsen im Verborgenen, zunächst versteckt in der Erde. Alles, was lebt, hat den Ursprung dort, wo es nicht gleich gesehen und wahrgenommen werden kann. Wie hier in der Autobahnkirche muss man sich anstrengen, um das, was heranwächst, zu sehen. Was für das Leben allgemein gilt, das müssen wir besonders für unser geistliches Leben in Anspruch nehmen. Geistliches Wachstum findet meist im Verborgenen statt. Die Lehrerinnen und Lehrer auf den geistlichen Übungswegen haben immer wieder darauf hingewiesen, dass geistliche Veränderungen nicht dann wahrgenommen werden, wenn sie geschehen, sondern wenn im wahrsten Sinne des Wortes wieder Gras darüber gewachsen ist. Dann stellt man fest, dass vieles nicht mehr so ist, wie man es gekannt hat. Gerade in Zeiten, in denen sich scheinbar nichts bewegt, in denen man das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten oder gar Rückschritte zu machen, entwickelt man sich weiter. Selbst scheinbare oder echte Rückschritte entpuppen sich im Nachhinein als ein notwendige Umwege, die gegangen werden mussten, um weiter zu kommen. Aus der Erkenntnis heraus, dass im Verborgenen vielmehr geschieht, als wir ahnen, kann ein besonderes Vertrauen in unsere Fähigkeiten entstehen, dass wir weiterkommen, dass unsere inneren Prozesse voranschreiten, ohne dass wir dies so wahrnehmen. Das entlässt uns nicht aus der Pflicht, auf unserem Weg bewusst zu gehen, aber wir können darauf vertrauen, dass sich etwas verändert, wenn wir gehen, selbst dann, wenn nichts passiert!
Die meisten Pflanzen wachsen im Verborgenen, zunächst versteckt in der Erde. Alles, was lebt, hat den Ursprung dort, wo es nicht gleich gesehen und wahrgenommen werden kann. Wie hier in der Autobahnkirche muss man sich anstrengen, um das, was heranwächst, zu sehen. Was für das Leben allgemein gilt, das müssen wir besonders für unser geistliches Leben in Anspruch nehmen. Geistliches Wachstum findet meist im Verborgenen statt. Die Lehrerinnen und Lehrer auf den geistlichen Übungswegen haben immer wieder darauf hingewiesen, dass geistliche Veränderungen nicht dann wahrgenommen werden, wenn sie geschehen, sondern wenn im wahrsten Sinne des Wortes wieder Gras darüber gewachsen ist. Dann stellt man fest, dass vieles nicht mehr so ist, wie man es gekannt hat. Gerade in Zeiten, in denen sich scheinbar nichts bewegt, in denen man das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten oder gar Rückschritte zu machen, entwickelt man sich weiter. Selbst scheinbare oder echte Rückschritte entpuppen sich im Nachhinein als ein notwendige Umwege, die gegangen werden mussten, um weiter zu kommen. Aus der Erkenntnis heraus, dass im Verborgenen vielmehr geschieht, als wir ahnen, kann ein besonderes Vertrauen in unsere Fähigkeiten entstehen, dass wir weiterkommen, dass unsere inneren Prozesse voranschreiten, ohne dass wir dies so wahrnehmen. Das entlässt uns nicht aus der Pflicht, auf unserem Weg bewusst zu gehen, aber wir können darauf vertrauen, dass sich etwas verändert, wenn wir gehen, selbst dann, wenn nichts passiert!











