Es ist eine Erfahrung aus der landwirtschaftlichen Kultur, dass sich Einsatz lohnt. Aus einen Saatkorn wird ein Vielfaches, wenn es eingepflanzt wurde und entsprechend wachsen konnte. Der kleine Samen, der unscheinbare Einsatz bringt etwas Großartiges hervor. Das ist die Erfahrung einer bäuerlichen Kultur, wenn am Ende eines Jahres die Ernte eingebracht wird, oder über viele Jahre hinweg, wenn beispielsweise immer wieder die Früchte eines Baumes geerntet werden. Gerade bei Bäumen wird es offensichtlich. Wenn ein Baum wächst, dann hat man sehr lange davon, die Ernte hat sich nicht nur verdoppelt, sondern für den Einsatz eines einziges Kerns der Frucht wird man das ganze Jahr mit Früchten versorgt, und das über Jahre hinweg. Dieser eine Kern hat sich gelohnt! Was so einfach und selbstverständlich klingt, ist es aber nicht. Ernten sind immer wieder bedroht durch zu viel oder zu wenig Sonnenschein, durch zu viel oder zu wenig Regen, durch Naturkatastrophen und Kriege, durch Krankheiten und Schädlinge, die auch die Pflanzen immer wieder heimsuchen. All diesen Gefährdungen zum Trotz halten die Menschen an der Hoffnung fest, dass der Ertrag größer sein wird als der Einsatz. Erfüllt sie sich, dann ist das Überleben gesichert.
Ähnliches gilt auch für unser inneres Leben. Jesus selbst verwendet ja immer wieder Gleichnisse, die sich an der Bildersprache der Landwirtschaft orientieren. Immer wieder geht es darum, dass die Pflanzen Frucht bringen und zwar mehr, als an Einsatz da war, selbst wenn einiges vom Saatgut verloren geht: 3 »Hört zu! Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen. 4 Als er die Körner ausstreute, fiel ein Teil von ihnen auf den Weg. Da kamen die Vögel und pickten sie auf. 5 Andere Körner fielen auf felsigen Grund, der nur mit einer dünnen Erdschicht bedeckt war. Sie gingen rasch auf, weil sie sich nicht in der Erde verwurzeln konnten; 6 aber als die Sonne hochstieg, vertrockneten die jungen Pflanzen, und weil sie keine Wurzeln hatten, verdorrten sie. 7 Wieder andere Körner fielen in Dornengestrüpp, das bald die Pflanzen überwucherte und erstickte, sodass sie keine Frucht brachten. 8 Andere Körner schließlich fielen auf guten Boden; sie gingen auf, wuchsen und brachten Frucht. Manche brachten dreißig Körner, andere sechzig, wieder andere hundert.« (Mk 4,3-8, Übersetzung Gute Nachricht 2018) Es reicht, dieses Gleichnis zu erzählen, es ist selbsterklärend!
Ähnliches gilt auch für unser inneres Leben. Jesus selbst verwendet ja immer wieder Gleichnisse, die sich an der Bildersprache der Landwirtschaft orientieren. Immer wieder geht es darum, dass die Pflanzen Frucht bringen und zwar mehr, als an Einsatz da war, selbst wenn einiges vom Saatgut verloren geht: 3 »Hört zu! Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen. 4 Als er die Körner ausstreute, fiel ein Teil von ihnen auf den Weg. Da kamen die Vögel und pickten sie auf. 5 Andere Körner fielen auf felsigen Grund, der nur mit einer dünnen Erdschicht bedeckt war. Sie gingen rasch auf, weil sie sich nicht in der Erde verwurzeln konnten; 6 aber als die Sonne hochstieg, vertrockneten die jungen Pflanzen, und weil sie keine Wurzeln hatten, verdorrten sie. 7 Wieder andere Körner fielen in Dornengestrüpp, das bald die Pflanzen überwucherte und erstickte, sodass sie keine Frucht brachten. 8 Andere Körner schließlich fielen auf guten Boden; sie gingen auf, wuchsen und brachten Frucht. Manche brachten dreißig Körner, andere sechzig, wieder andere hundert.« (Mk 4,3-8, Übersetzung Gute Nachricht 2018) Es reicht, dieses Gleichnis zu erzählen, es ist selbsterklärend!











