Immer genügend zum Essen zu haben, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Jede Religion versucht, das Bewusstsein für dieses Grundbedürfnis zu stärken. In Bildern und in Festen wird ausgedrückt, dass ausreichend Nahrung nicht selbstverständlich ist, dass wir Menschen uns nicht darauf verlassen können, dass wir immer all das zum Essen haben, was wir brauchen. Geschweige denn, dass wir einen Anspruch darauf hätten, dass unser Teller immer voll ist. Die Erfahrung zeigt uns das Gegenteil, vielleicht nicht so sehr in unseren Breiten, aber weltweit gesehen gibt es viele Regionen, in denen Menschen um ihre tägliche Nahrung kämpfen müssen oder hungern. In Gebeten und Segenswünschen wird deshalb immer wieder Gott angesprochen, dass immer genügend zum Essen da ist. Es sind dann die schönsten biblischen Zusagen, in denen paradiesische Zustände herrschen und man sich keine Sorgen um das tägliche Brot machen muss und darum, dass wir eine Auswahl an Lebensmitteln haben.
Am Elia-Turmsehen wir gleich mehrere Darstellungen dieser Sehnsucht und Verheißung. Verschiedene Pflanzen tragen unterschiedliche Früchte, alles wächst und gedeiht mit größter Selbstverständlichkeit, weil Gott für sein Volk sorgt und dessen Bedürfnisse in reichem Maß stillt. Abwechslung und Nahrung, die in großen Mengen zur Verfügung steht, vermindern die Sorgen um das tägliche Brot. Wenn wir satt werden, ist eine wichtige Angst beruhigt. Diese Gewissheit ist brüchig, denn sehr bald kann alles ganz anders aussehen. Naturkatastrophen zerstören ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Aufgrund des Klimawandels wachsen verschiedene Pflanzen nicht mehr so gut und die Ernteerträge sinken. Gut, wenn die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln gesichert ist. Aber andere Krisen, Krankheiten, Kriege, Ausfall von Lieferketten verändern ganz schnell das Bild, so dass wir um eine Grundversorgung bangen müssen. Wo bleibt dann die Verheißung des reich gedeckten Tisches? Ist das nur ein Traum vom besseren Leben in einer Zeit, in der wir hungern? Verheißungen sind tröstlich, keine Frage. Aber sie verweisen auch auf etwas, über das wir nicht verfügen können. Wenn es nicht selbstverständlich ist, dass wir alles haben, dann lernen wir es auch zu schätzen. Hoffen wir, dass immer genügend für alle da ist und vergessen nicht, dass das nicht normal ist.
Am Elia-Turmsehen wir gleich mehrere Darstellungen dieser Sehnsucht und Verheißung. Verschiedene Pflanzen tragen unterschiedliche Früchte, alles wächst und gedeiht mit größter Selbstverständlichkeit, weil Gott für sein Volk sorgt und dessen Bedürfnisse in reichem Maß stillt. Abwechslung und Nahrung, die in großen Mengen zur Verfügung steht, vermindern die Sorgen um das tägliche Brot. Wenn wir satt werden, ist eine wichtige Angst beruhigt. Diese Gewissheit ist brüchig, denn sehr bald kann alles ganz anders aussehen. Naturkatastrophen zerstören ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Aufgrund des Klimawandels wachsen verschiedene Pflanzen nicht mehr so gut und die Ernteerträge sinken. Gut, wenn die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln gesichert ist. Aber andere Krisen, Krankheiten, Kriege, Ausfall von Lieferketten verändern ganz schnell das Bild, so dass wir um eine Grundversorgung bangen müssen. Wo bleibt dann die Verheißung des reich gedeckten Tisches? Ist das nur ein Traum vom besseren Leben in einer Zeit, in der wir hungern? Verheißungen sind tröstlich, keine Frage. Aber sie verweisen auch auf etwas, über das wir nicht verfügen können. Wenn es nicht selbstverständlich ist, dass wir alles haben, dann lernen wir es auch zu schätzen. Hoffen wir, dass immer genügend für alle da ist und vergessen nicht, dass das nicht normal ist.











