Am Ambo der Autobahnkirche sehen wir das Gesicht eines Menschen. Die Augen sind geschlossen, dieser Mensch hört und verstärkt den Schall dadurch, dass er mit seiner Hand die Ohrmuschel vergrößert. Er möchte alles hören und nichts verpassen. Weil wir diesen hörenden Menschen am Ambo sehen, ist auch klar, dass es die frohe Botschaft ist, die nicht verpasst werden soll. Ist es allein diese Botschaft, die gehört werden muss? Natürlich nicht, es geht um sehr viel mehr. Das Evangelium ist sehr anspruchsvoll, wenn man es auf das eigene Leben anwendet. Es fordert Konsequenzen, wenn man das Wort Jesu, seine Frohbotschaft, gehört hat, kann man nicht mehr so weiterleben, wie bisher. Es sind, im wahrsten Sinne des Worte, die Ansprüche, die uns herausfordern.
Wenn etwas anspruchsvoll ist, dann kann man es nicht so nebenbei erledigen. Es braucht die ganze Aufmerksamkeit, um die ausgesprochenen Anforderungen - denn nichts anderes sind diese Ansprüche - erfüllen zu können. Das genaue Zuhören drückt diese Haltung aus. Schon beim Hören muss ich ganz genau Hinhören, um alles zu verstehen. Bei der Umsetzung bin ich dann als ganzer Mensch gefragt, ich muss diese Hör-Haltung auf mein ganzes Leben anwenden. Doch nicht nur da. Selbst wenn es darum geht, das Gehörte zu beurteilen und ins eigene Leben zu übersetzen, ist diese aufmerksame Haltung nötig. Ich kann nicht gut nachdenken, wenn ich von vielem Äußeren abgelenkt bin. Ich brauche Zeit und Muse dazu. Deshalb verwundert es nicht, wenn diese Darstellung in einer Kirche zu finden ist und an einem Ort, der im Gottesdienst eine zentrale Rolle spielt. Hören, Urteilen und Handeln gehören zusammen. Gottesdienst und Kirchengebäude bieten den Rahmen dazu, dass wir unseren Alltag unterbrechen und uns für neue Wege entscheiden können. Ja, das ist sehr anspruchsvoll. Es braucht Ort und Zeit, das geht nicht überall und immer. Je anspruchsvoller eine Aufgabe ist, umso besonderer der Ort und umso wichtiger die Zeit. Daran führt kein Weg vorbei!
Wenn etwas anspruchsvoll ist, dann kann man es nicht so nebenbei erledigen. Es braucht die ganze Aufmerksamkeit, um die ausgesprochenen Anforderungen - denn nichts anderes sind diese Ansprüche - erfüllen zu können. Das genaue Zuhören drückt diese Haltung aus. Schon beim Hören muss ich ganz genau Hinhören, um alles zu verstehen. Bei der Umsetzung bin ich dann als ganzer Mensch gefragt, ich muss diese Hör-Haltung auf mein ganzes Leben anwenden. Doch nicht nur da. Selbst wenn es darum geht, das Gehörte zu beurteilen und ins eigene Leben zu übersetzen, ist diese aufmerksame Haltung nötig. Ich kann nicht gut nachdenken, wenn ich von vielem Äußeren abgelenkt bin. Ich brauche Zeit und Muse dazu. Deshalb verwundert es nicht, wenn diese Darstellung in einer Kirche zu finden ist und an einem Ort, der im Gottesdienst eine zentrale Rolle spielt. Hören, Urteilen und Handeln gehören zusammen. Gottesdienst und Kirchengebäude bieten den Rahmen dazu, dass wir unseren Alltag unterbrechen und uns für neue Wege entscheiden können. Ja, das ist sehr anspruchsvoll. Es braucht Ort und Zeit, das geht nicht überall und immer. Je anspruchsvoller eine Aufgabe ist, umso besonderer der Ort und umso wichtiger die Zeit. Daran führt kein Weg vorbei!











