Unter den Aposteln, die an den drei Portalen der Autobahnkirche dargestellt sind, nimmt Paulus eine besondere Position ein. Er war laut biblischer Überlieferung keiner der von Jesus Auserwählten. Er gehörte auch nicht zum Zwölferkreis, den wir als den Kreis der Apostel bezeichnen. Und doch nennt er sich »Apostel«, weil er den Herrn gesehen hat. Er hat die Erfahrung der Auferstehung Jesu gemacht, und das nicht schon am dritten Tag, die viele andere, sondern erst Jahre später, nachdem er die jungen Christengemeinde blutig verfolgt hatte. Er ist ein besonderer Mensch, manchmal wird er gar als die eigentliche Gründergestalt des Christentum bezeichnet. Aus der Reihe der zwölf Apostel in der Autobahnkirche sticht er nicht heraus, er gehört ganz selbstverständlich dazu. Paulus ist ein unscheinbarer Mann, wie die anderen elf. Er könnte ein Zeitgenosse von uns ein, der in der Masse untergeht. Nichts außer seinem Namen weist darauf hin, wer dieser Mensch sein soll. Das ist von Emil Wachter gewollt. Es sind keine besonderen Menschen, die als Apostel auftreten, sondern Menschen wie du und ich. Versteckt könnte man die Botschaft heraushören: Also kannst auch du ein Apostel sein.
Apostolin oder Apostel wird man nicht dadurch, dass man besonders aussieht oder besondere äußerliche Eigenschaften mitbringt. Keine und keiner derer, die sich der Botschaft Jesu verpflichtet gefühlt haben, hatten Superkräfte oder waren besonders schön oder reich. Sie waren Menschen, die von Jesus angesprochen wurden. Später waren es die Apostel, Frauen und Männer, die andere in Dienst genommen haben und den Auftrag weitergegeben haben. Paulus sah sich als Multiplikator, so würde man ihn heute bezeichnen. Er war nicht nur der Botschaft, sondern auch den Menschen verpflichtet, zu denen er gegangen ist. Er hielt die Verbindung zu seinen Gemeinden durch Briefe aufrecht und nahm immer wieder Anteil an den Sorgen und Nöten der Gemeinden. Er hatte einen größeren Blick. Er wusste, dass die christliche Botschaft allen Menschen gilt, sie darf niemandem verwehrt werden, alle sollen sie hören und ihr Leben danach ausrichten. Wenn sie so unscheinbar wir er waren, umso besser. Das hält ihn auf dem Boden und lässt die neuen Boten normal erscheinen.
Apostolin oder Apostel wird man nicht dadurch, dass man besonders aussieht oder besondere äußerliche Eigenschaften mitbringt. Keine und keiner derer, die sich der Botschaft Jesu verpflichtet gefühlt haben, hatten Superkräfte oder waren besonders schön oder reich. Sie waren Menschen, die von Jesus angesprochen wurden. Später waren es die Apostel, Frauen und Männer, die andere in Dienst genommen haben und den Auftrag weitergegeben haben. Paulus sah sich als Multiplikator, so würde man ihn heute bezeichnen. Er war nicht nur der Botschaft, sondern auch den Menschen verpflichtet, zu denen er gegangen ist. Er hielt die Verbindung zu seinen Gemeinden durch Briefe aufrecht und nahm immer wieder Anteil an den Sorgen und Nöten der Gemeinden. Er hatte einen größeren Blick. Er wusste, dass die christliche Botschaft allen Menschen gilt, sie darf niemandem verwehrt werden, alle sollen sie hören und ihr Leben danach ausrichten. Wenn sie so unscheinbar wir er waren, umso besser. Das hält ihn auf dem Boden und lässt die neuen Boten normal erscheinen.











