Wie sehen Engel aus? Die Berichte, die wir in der Bibel lesen, sind nicht eindeutig und sie lassen sehr viel Spielraum für Spekulationen zu. Die wenigsten sind aber menschenähnlich, auch wenn sie oft so dargestellt werden. Es sind meist geflügelte Wesen, mit einem menschlichen Gesicht, aber undefinierbaren Körpern. Manchmal sind es, so wie wir sie hier in der Krypta der Autobahnkirche sehen, Köpfe mit Flügeln. Sie erscheinen als Wesen, die auf das Wesentliche reduziert sind: Ein Kopf, entsprechend einer angedeuteten Menschlichkeit, denn sie erkennen Gott und können sprechen, und den Flügeln, mit denen sie sich nicht nur im wörtlichen Sinn über jede Menschlichkeit erheben und die ihren Anteil am göttlichen Leben zeigen. Sie gehören zum himmlischen Hofstaat und geben Gott auf dem Thron die Ehre. Sie sind Sinnbilder der Macht und tragen eigene Namen. Es sind die Cherubim und die Seraphim. Sie tun nichts, außer zu loben und sind in ihrer Erscheinungsweise so ehrfurchtsgebietend, dass ein Mensch verloren ist, wenn er nur in ihre Nähe kommt. Das stimmt so gar nicht mit unseren üblichen, eher verniedlichenden Engelsvorstellungen überein.
Aber ist es so wichtig, dass wir genau wissen, wie sie aussehen? Kommt es nicht vielmehr darauf an, was sie tun? Ob und wie wir ihre Gegenwart spüren? So zeigen sie ihre Macht und Herrlichkeit. Zum einen »beschützen« sie in der Autobahnkirche den Tabernakel, der den Leib Jesu enthält. Sie tragen ihn und halten ihn an Ort und Stelle. Das zeigt eine andere Vorstellung von Engeln, die unseren landläufigen Bildern ihrer Funktion wegen nahekommt. Engel halten und tragen. Sie stützen die Macht Gottes, sie tragen sie gewissermaßen und sie können auch uns Menschen tragen. Wesen, die so stark sind, dass alle irdischen Kräfte ihnen nichts anhaben können, tragen die Menschen und geben ihnen so Anteil am Göttlichen. Mit so starken Engeln an der Seite, müssen wir nichts fürchten. Wir können uns ihnen überlassen, damit sie uns tragen.
Aber ist es so wichtig, dass wir genau wissen, wie sie aussehen? Kommt es nicht vielmehr darauf an, was sie tun? Ob und wie wir ihre Gegenwart spüren? So zeigen sie ihre Macht und Herrlichkeit. Zum einen »beschützen« sie in der Autobahnkirche den Tabernakel, der den Leib Jesu enthält. Sie tragen ihn und halten ihn an Ort und Stelle. Das zeigt eine andere Vorstellung von Engeln, die unseren landläufigen Bildern ihrer Funktion wegen nahekommt. Engel halten und tragen. Sie stützen die Macht Gottes, sie tragen sie gewissermaßen und sie können auch uns Menschen tragen. Wesen, die so stark sind, dass alle irdischen Kräfte ihnen nichts anhaben können, tragen die Menschen und geben ihnen so Anteil am Göttlichen. Mit so starken Engeln an der Seite, müssen wir nichts fürchten. Wir können uns ihnen überlassen, damit sie uns tragen.











