Wohl kaum ein Symbol wird häufiger bemüht als das Herz. Es gibt viele Begriffe wie herzlich, herzerweichend, von Herzen, herzallerliebst und so weiter. All diesen Begriffen sind die Eigenschaften des Herzen zu eigen, dass es etwas Gutes anzeigt. Es steht für Liebe und Zusammengehörigkeit. Selbst in der modernen Kommunikation mit den sozialen Medien sind die Emojis mit Herzen nicht mehr wegzudenken. Wenn das Herz im Spiel ist, dann geht es immer um Beziehung. Das Herz schlägt nie für einen allein, es braucht immer jemanden anders, dass es schlagen kann. Deshlab ist die Frage hin und wieder berechtigt, für wen das Herz eigentlich schlägt und warum das so ist. Das Herz am Altar in der Krypta der Autobahnkirche mag ein Anlass dafür sein, darüber nachzudenken.
Medizinisch ist der Herzschlag geprägt vom systolischen und diastolischen Schlag. Das ist keine elegante Kurve, sondern wie es ein EKG zeigt eine ziemlich unruhige Linie, bei der es auch keine Ruhephasen gibt. Verweilt der Schlag auf der Nulllinie, dann ist kein Herzschlag mehr da und das Leben geschwunden. Wir kennen auch das Herzklopfen nach großer Anstrengung oder Aufregung, dann schlägt es bis zum Hals. Den Herzschlag, den wir selbst fast nicht wahrnehmen, ist ganz deutlich spürbar und deckt alle anderen Empfindungen zu. Wenn es um Beziehungen geht, dann schlägt es mehr oder weniger deutlich. Sowohl Hassgefühle als auch Liebe lässt das Herz schneller schlagen. Wir spüren es sofort, dass uns der Mensch, der uns jetzt gegenüber steht, nicht kalt lässt und dem ich einen veränderten Herzschlag verdanke. Dann stellt sich nicht nur die Frage, für wen das eigene Herz schlägt, sondern auch wie es für diesen Menschen schlägt. Dann kommen wir nicht mehr darum herum, Stellung zu beziehen. Wir müssen uns diese Gefühle eingestehen. Das Herz ist somit auch unser Gradmesser für die Tiefe und die Art von Beziehungen. Wir können lernen, darauf zu hören. Wenn wir näher an dem sind, was uns das Herz sagt, dann sind wir näher an dem, was Leben ist. Der Herzschlag zeigt ja nicht nur unsere Lebendigkeit an, sondern auch das, was wir füreinander empfinden!
Medizinisch ist der Herzschlag geprägt vom systolischen und diastolischen Schlag. Das ist keine elegante Kurve, sondern wie es ein EKG zeigt eine ziemlich unruhige Linie, bei der es auch keine Ruhephasen gibt. Verweilt der Schlag auf der Nulllinie, dann ist kein Herzschlag mehr da und das Leben geschwunden. Wir kennen auch das Herzklopfen nach großer Anstrengung oder Aufregung, dann schlägt es bis zum Hals. Den Herzschlag, den wir selbst fast nicht wahrnehmen, ist ganz deutlich spürbar und deckt alle anderen Empfindungen zu. Wenn es um Beziehungen geht, dann schlägt es mehr oder weniger deutlich. Sowohl Hassgefühle als auch Liebe lässt das Herz schneller schlagen. Wir spüren es sofort, dass uns der Mensch, der uns jetzt gegenüber steht, nicht kalt lässt und dem ich einen veränderten Herzschlag verdanke. Dann stellt sich nicht nur die Frage, für wen das eigene Herz schlägt, sondern auch wie es für diesen Menschen schlägt. Dann kommen wir nicht mehr darum herum, Stellung zu beziehen. Wir müssen uns diese Gefühle eingestehen. Das Herz ist somit auch unser Gradmesser für die Tiefe und die Art von Beziehungen. Wir können lernen, darauf zu hören. Wenn wir näher an dem sind, was uns das Herz sagt, dann sind wir näher an dem, was Leben ist. Der Herzschlag zeigt ja nicht nur unsere Lebendigkeit an, sondern auch das, was wir füreinander empfinden!











