Verletzungen am Herzen sind meist lebensgefährlich. Operationen am Herzen sind so, dass man mit größter Vorsicht vorgehen muss. Deshalb ist es schwerwiegend, wenn sinnbildlich vom gebrochenen Herzen gesprochen wird. Es kann sogar sein, dass die seelischen Verwundungen ebenso lebensbedrohlich sind. Von vielen Menschen sagt man, dass sie an gebrochenen Herzen gestorben sind. So ist es auch nicht verwunderlich, dass gebrochene Herzen in den religiösen Traditionen eine große Rolle spielen. Viele Heilige, Frauen und Männer, aber auch ganz gewöhnliche Menschen waren ihr Leben lang auf der Suche nach Gott oder dem Sinn des Lebens. Ihr Weg war voller Enttäuschungen, ihre Sehnsucht wurde in den seltensten Fällen gestillt. Ihre Herzen sind daran zerbrochen und sie wurden oft auch nicht sonderlich alt.
Es gibt jedoch ein großes Vorbild für dieses gebrochene Herz. Von Jesus wird erzählt, dass er sein Herz an Gott gehängt hatte, am Kreuz aber von Gott verlassen war. Er betete den Psalm 22, in dem es heißt: » 2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Warum hilfst du nicht, wenn ich schreie, warum bist du so fern? 3 Mein Gott, Tag und Nacht rufe ich um Hilfe, doch du antwortest nicht und schenkst mir keine Ruhe. 4 Du bist doch der heilige Gott, dem Israel Danklieder singt! 5 Auf dich verließen sich unsere Väter, sie vertrauten dir und du hast sie gerettet. 6 Sie schrien zu dir und wurden befreit; sie hofften auf dich und wurden nicht enttäuscht. 7 Doch ich bin kaum noch ein Mensch, ich bin ein Wurm, von allen verhöhnt und verachtet.« (Psalm 22,2-7, Übersetzung Gute Nachricht) So betet ein Mensch, dessen Herz gebrochen ist. Das Besondere an Jesus ist aber, dass er seinen Weg weitergeht. Er bleibt trotz der tödlichen Verwundung seines Herzen seiner Liebe treu und nimmt den Tod auf sich. Er folgt seinem Herzen und nimmt die Verwundung in Kauf, die ihm beigefügt wird. Doch dann verändert sich dieses Herz, so hat es auch Emil Wachter dargestellt: es brennt, aus seiner Oberseite tritt eine helle Flamme aus. Es bleibt gebrochen, die Wunde ist nicht zu übersehen, sie bleibt und wird immer wieder schmerzen. Aber es hat neue Kraft gefunden, die nach außen hin strahlt. Es wird neu sichtbar und zur Leuchte für anderen. So kann er auch sagen: Ich folge meinem Herzen auch dann, wenn es gebrochen ist.
Es gibt jedoch ein großes Vorbild für dieses gebrochene Herz. Von Jesus wird erzählt, dass er sein Herz an Gott gehängt hatte, am Kreuz aber von Gott verlassen war. Er betete den Psalm 22, in dem es heißt: » 2 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Warum hilfst du nicht, wenn ich schreie, warum bist du so fern? 3 Mein Gott, Tag und Nacht rufe ich um Hilfe, doch du antwortest nicht und schenkst mir keine Ruhe. 4 Du bist doch der heilige Gott, dem Israel Danklieder singt! 5 Auf dich verließen sich unsere Väter, sie vertrauten dir und du hast sie gerettet. 6 Sie schrien zu dir und wurden befreit; sie hofften auf dich und wurden nicht enttäuscht. 7 Doch ich bin kaum noch ein Mensch, ich bin ein Wurm, von allen verhöhnt und verachtet.« (Psalm 22,2-7, Übersetzung Gute Nachricht) So betet ein Mensch, dessen Herz gebrochen ist. Das Besondere an Jesus ist aber, dass er seinen Weg weitergeht. Er bleibt trotz der tödlichen Verwundung seines Herzen seiner Liebe treu und nimmt den Tod auf sich. Er folgt seinem Herzen und nimmt die Verwundung in Kauf, die ihm beigefügt wird. Doch dann verändert sich dieses Herz, so hat es auch Emil Wachter dargestellt: es brennt, aus seiner Oberseite tritt eine helle Flamme aus. Es bleibt gebrochen, die Wunde ist nicht zu übersehen, sie bleibt und wird immer wieder schmerzen. Aber es hat neue Kraft gefunden, die nach außen hin strahlt. Es wird neu sichtbar und zur Leuchte für anderen. So kann er auch sagen: Ich folge meinem Herzen auch dann, wenn es gebrochen ist.











