Bei den Menschen, die nichts mehr haben, lernt man das Teilen. Diese Erfahrung macht Elia, als er, selbst mittellos und auf der Flucht, zu einer Witwe und deren Sohn kommt. Wir lesen im ersten Buch der Könige: »10 Elia ging nach Sarepta. Als er ans Stadttor kam, traf er dort eine Witwe, die Holz auflas. ›Bring mir doch etwas Wasser!‹, bat er sie. 11 Als sie wegging, um es zu holen, rief er ihr nach: ›Bring auch etwas Brot mit!‹ 12 Doch sie sagte: ›So gewiss der Herr, dein Gott, lebt: Ich habe keinen Bissen mehr, nur noch eine Handvoll Mehl im Topf und ein paar Tropfen Öl im Krug. Ich lese gerade ein paar Holzstücke auf und will mir und meinem Sohn die letzte Mahlzeit bereiten. Dann müssen wir sterben.‹ 13 Elia erwiderte: ›Geh heim und tu, was du vorhast. Aber backe zuerst für mich ein kleines Fladenbrot und bring es zu mir heraus. Den Rest kannst du dann für dich und deinen Sohn zubereiten. Hab keine Angst, 14 denn der Herr, der Gott Israels, hat versprochen: Der Mehltopf wird nicht leer und das Öl im Krug versiegt nicht, bis ich es wieder regnen lasse.‹ 15 Die Frau ging und tat, was Elia ihr aufgetragen hatte. Und wirklich hatten die drei jeden Tag zu essen. 16 Der Mehltopf wurde nicht leer und das Öl im Krug versiegte nicht, wie der Herr es durch Elia versprochen hatte.« (1 Könige 17,10-16, Übersetzung Gute Nachricht)
Dort, wo nichts mehr zu holen ist, genau dort findet Elia Unterschlupf. Der Topf ist leer, ohne Inhalt, er mag zwar schön aussehen und noch für Blumen nützen, aber satt wird man davon nicht. Deshalb stellt Emil Wachter am Elia-Turm die Armut der Frau mit einem Blumentopf dar. Sie hat nur so viel, dass es nicht einmal zum Überleben reicht. Genau hier findet Elia alles, was er zum Überleben braucht. Im Elend hat diese Frau die Sehnsucht, dass sie es sich schön machen kann. Und Elia? Er hat den an sich wertlosen Blumentopf gewonnen, und findet dabei die große Unterstützung, die er braucht. Die Schönheit im Wertlosen ist letzten Endes der Rettungsanker für ihn. Er bleibt bei dieser Frau, rettet ihren Sohn vom Tod und ermöglicht ihr so ein gutes, weiteres Leben. Es ist eine Darstellung der Rettung des Schönen angesichts von Not und Leid, denn neben dem Wahren und dem Guten brauchen wir auch das Schöne, um am Leben zu bleiben.
Dort, wo nichts mehr zu holen ist, genau dort findet Elia Unterschlupf. Der Topf ist leer, ohne Inhalt, er mag zwar schön aussehen und noch für Blumen nützen, aber satt wird man davon nicht. Deshalb stellt Emil Wachter am Elia-Turm die Armut der Frau mit einem Blumentopf dar. Sie hat nur so viel, dass es nicht einmal zum Überleben reicht. Genau hier findet Elia alles, was er zum Überleben braucht. Im Elend hat diese Frau die Sehnsucht, dass sie es sich schön machen kann. Und Elia? Er hat den an sich wertlosen Blumentopf gewonnen, und findet dabei die große Unterstützung, die er braucht. Die Schönheit im Wertlosen ist letzten Endes der Rettungsanker für ihn. Er bleibt bei dieser Frau, rettet ihren Sohn vom Tod und ermöglicht ihr so ein gutes, weiteres Leben. Es ist eine Darstellung der Rettung des Schönen angesichts von Not und Leid, denn neben dem Wahren und dem Guten brauchen wir auch das Schöne, um am Leben zu bleiben.











