Wir wissen sehr wenig von Zippora. Ihr Name wird im Buch Exodus nur dreimal erwähnt, zusätzlich ist hin und wieder von ihr als der Frau des Mose die Rede. Es ist trotzdem wichtig, von ihr zu sprechen und sie nicht zu vergessen. Deshalb sehen wir auch zwei Darstellungen von ihr am Mose-Turm. Mose nimmt sie zur Frau, als er aus Ägypten fliehen musste und bei Jithro Unterschlupf fand. Auf dem Rückweg nach Ägypten kommt es zu einer folgenschweren Begegnung, bei der sie dem Mose das Leben rettete: »24 Als sie einmal unterwegs übernachteten, fiel der HERR über Mose her und wollte ihn töten. 25 Da nahm Zippora einen scharfen Stein, schnitt die Vorhaut am Glied ihres Sohnes ab und berührte damit Moses Beine. Dabei sagte sie: »Du bist für mich ein Blutbräutigam. 26 So nannte sie ihn wegen der geschehenen Beschneidung. Da ließ der Herr von Mose ab.« (Exodus 4,24-26, Übersetzung Gute Nachricht)
Was erfahren wir in dieser kurzen, eigenartigen Sequenz über diese Frau, die sonst nie in Erscheinung trat? Zippora hatte zwei Söhne, der jüngste war noch nicht beschnitten. Als das Leben ihres Mannes in Gefahr war, fasste sie sich ein Herz und nahm die Beschneidung vor und rettete Mose vor dem Tod. Warum Gott ihn töten wollte, bleibt in dieser Szene allerdings unklar. Wahrscheinlich liebte Zippora ihren Mann, denn sie setzte sich über Konventionen hinweg, um ihn bei sich zu behalten. Sie ergriff mutig die Initiative. Sie hat Humor, wenn sie Mose dann als »Blutbräutigam« bezeichnet, eine Anmerkung, die man durchaus ironisch lesen kann. Schließlich ist sie eine Frau mit einem Sinn für ihre Familie. Mose schickt sie nämlich mit ihrem Vater und den beiden Söhnen in ihre Heimat zurück, als sich die Ereignisse in Ägypten zuspitzten. Sie schützt ihre Familie und nimmt dafür einige Unannehmlichkeiten in Kauf, bis dahin, dass sie auf ihren Mann verzichtet und ihr Volk verlässt. Als der Wüstenzug dann einigermaßen sicher verläuft, kehrt sie zurück und bleibt die Frau im Hintergrund, die Mose einen Rückzugsraum in der Familie bietet. Wer weiß, ob Mose seine große Aufgabe ohne diese beherzte Frau überhaupt hätte erledigen können.
Was erfahren wir in dieser kurzen, eigenartigen Sequenz über diese Frau, die sonst nie in Erscheinung trat? Zippora hatte zwei Söhne, der jüngste war noch nicht beschnitten. Als das Leben ihres Mannes in Gefahr war, fasste sie sich ein Herz und nahm die Beschneidung vor und rettete Mose vor dem Tod. Warum Gott ihn töten wollte, bleibt in dieser Szene allerdings unklar. Wahrscheinlich liebte Zippora ihren Mann, denn sie setzte sich über Konventionen hinweg, um ihn bei sich zu behalten. Sie ergriff mutig die Initiative. Sie hat Humor, wenn sie Mose dann als »Blutbräutigam« bezeichnet, eine Anmerkung, die man durchaus ironisch lesen kann. Schließlich ist sie eine Frau mit einem Sinn für ihre Familie. Mose schickt sie nämlich mit ihrem Vater und den beiden Söhnen in ihre Heimat zurück, als sich die Ereignisse in Ägypten zuspitzten. Sie schützt ihre Familie und nimmt dafür einige Unannehmlichkeiten in Kauf, bis dahin, dass sie auf ihren Mann verzichtet und ihr Volk verlässt. Als der Wüstenzug dann einigermaßen sicher verläuft, kehrt sie zurück und bleibt die Frau im Hintergrund, die Mose einen Rückzugsraum in der Familie bietet. Wer weiß, ob Mose seine große Aufgabe ohne diese beherzte Frau überhaupt hätte erledigen können.











