Es ist schwer, von Gott zu reden. Wir tun uns heute schwer, das in Worte zu fassen, was Gott ist. Unsere Bilder reichen nicht so weit, dass sie annähernd das auszudrücken vermögen, was wir uns unter Gott vorstellen. Selbst wenn wir göttliche Eigenschaften benennen, kommen wir keinen Schritt weiter. Im Denken sind uns immer Grenzen gesetzt, die wir nicht überschreiten können. In der Gebetssprache allerdings wimmelt es von ganz konkreten Aussagen über Gott. Das ist nicht verwunderlich, denn beim Beten stützen wir uns auf fassbare Bilder. Wir verwenden Begriffe, unter denen wir uns im Alltag etwas vorstellen können, die war aber auf Gott hin ins Unermessliche steigern. Das sind zwar keine konkreten Aussagen über Gott, sie helfen uns doch, etwas ins Wort und ins Reden zu bringen, was uns sonst nicht möglich wäre.
In der Schlussdoxologie beim Vater nser sprechen wir diese Kraft Gott zu. Im Gebet, wohlgemerkt. Die Kraft Gottes ist etwas, das wir am ehesten verstehen können. Wir bewegen uns in unserer körperlichen Befindlichkeit. Wir wissen, was unsere Kraft ist, wie wir sie einsetzen, wie wir alleine mit der Kraft unseres Körpers, Dinge bewegen können. Wir wissen auch, dass es da nicht allein auf die Kraft, sondern auch auf die richtige Technik ankommt. Wir müssen mit unserer Kraft dort ansetzen, wo sie am besten wirken kann. Im Gebet erhoffen wir das von Gott. Göttliche Kraft soll dort ansetzen, wo sie am besten und am meisten bewirken kann. Unsere Kraft, das wissen wir, ist begrenzt. Wenn nun aber jemand eingreift, dessen Kraft unermesslich groß ist, die keine Grenzen kennt, die alles, was wir kennen, übersteigt, dann haben wir einen Bruchteil dessen erreicht, was göttliche Kraft können soll und was wir von dieser Kraft erwarten. Ein hoher Anspruch, aber das ist Gebetssprache. Da bitten wir um diese riesengroße Kraft. Wo, wenn nicht im Gebet, wo wir uns Gott zuwenden, können wir diese Sehnsucht nach dieser alles überbietenden Kraft ausdrücken, auch wenn wir insgeheim wissen, dass es doch nicht so weit kommt.
Wir sehnen uns danach, denn: Glaube versetzt bekanntlich Berge - und gibt Kraft. Göttliche Kraft.
In der Schlussdoxologie beim Vater nser sprechen wir diese Kraft Gott zu. Im Gebet, wohlgemerkt. Die Kraft Gottes ist etwas, das wir am ehesten verstehen können. Wir bewegen uns in unserer körperlichen Befindlichkeit. Wir wissen, was unsere Kraft ist, wie wir sie einsetzen, wie wir alleine mit der Kraft unseres Körpers, Dinge bewegen können. Wir wissen auch, dass es da nicht allein auf die Kraft, sondern auch auf die richtige Technik ankommt. Wir müssen mit unserer Kraft dort ansetzen, wo sie am besten wirken kann. Im Gebet erhoffen wir das von Gott. Göttliche Kraft soll dort ansetzen, wo sie am besten und am meisten bewirken kann. Unsere Kraft, das wissen wir, ist begrenzt. Wenn nun aber jemand eingreift, dessen Kraft unermesslich groß ist, die keine Grenzen kennt, die alles, was wir kennen, übersteigt, dann haben wir einen Bruchteil dessen erreicht, was göttliche Kraft können soll und was wir von dieser Kraft erwarten. Ein hoher Anspruch, aber das ist Gebetssprache. Da bitten wir um diese riesengroße Kraft. Wo, wenn nicht im Gebet, wo wir uns Gott zuwenden, können wir diese Sehnsucht nach dieser alles überbietenden Kraft ausdrücken, auch wenn wir insgeheim wissen, dass es doch nicht so weit kommt.
Wir sehnen uns danach, denn: Glaube versetzt bekanntlich Berge - und gibt Kraft. Göttliche Kraft.











