Das, was das Leben bedroht, ist böse und muss vernichtet werden. So lautet einer der wichtigsten Glaubenssätze unserer Zeit. Doch wir merken, dass vieles, was wir als böse bezeichnen, die Folge unseres eigenen Handelns sind. Ob das die Klimaerwärmung ist, ob Krieg oder Umweltzerstörung, immer sind wir zumindest zu einem Teil mitverantwortlich, oder es gäbe das nicht, wenn es unsere Gattung Mensch nicht gäbe. Das Böse lässt sich nicht ausrotten. Wenn wir es doch versuchen, dann schaffen wir neues Unheil, und das, was als das Böse bezeichnet wird, setzt sich fort. Manchmal hat man den Eindruck, man wird es gar nicht los und es verfolgt uns auf Tritt und Schritt. Dann ist der Gedanke nicht mehr weit, dass die Welt die Hölle an sich ist, die es zu überwinden gilt. Ich muss hier nichts anstreben, sondern mein ganzes Tun und Trachten auf das Andere, das Gute, das himmlische Leben richten. Wenn das irdische Leben so abgewertet wird, dann muss ich hier auch nichts verändern, sondern ich achte darauf, dass ich mich aus diesem Tränental rette. Das ganze Leben ist dann nur noch eine Vorstufe für das andere Leben, was immer das sei. Aus dieser Haltung kommen dann Überzeugungen, dass wir uns hier bewähren müssen, um später, nach einer Beurteilung durch einen Richter, mit dem ewigen Leben belohnt werden oder mit einer Verschlimmerung rechnen müssen im Vergleich zu dem, was wir hier schon durchmachen.
Auf diese Weise bekommt das Böse aber eine sehr große Macht über uns und unser Leben. Wir sind nur noch darauf fixiert und versuchen Fehler zu vermeiden, oft mit Methoden, die nicht minder schrecklich sind, das Böse lässt sich, wie gesagt nicht ausmerzen. Im Vaterunser lehrt uns Jesus einen anderen Weg. Wir selbst schaffen das Böse nicht ab, Gott auch nicht, sondern wir drücken unsere Sehnsucht aus, dass es nicht Macht über unser Leben hat. Wir suchen nach einer grundsätzlichen Lösung, die wir gar nicht geben können. Hier kommt das Vertrauen auf das Wirken göttlicher Kraft ins Spiel. Ihr und nur ihr können wir zutrauen, dass wir dem Bösen gegenüber so stark gemacht werden, dass es keine Macht über uns hat, dass wir davon erlöst sind.
Auf diese Weise bekommt das Böse aber eine sehr große Macht über uns und unser Leben. Wir sind nur noch darauf fixiert und versuchen Fehler zu vermeiden, oft mit Methoden, die nicht minder schrecklich sind, das Böse lässt sich, wie gesagt nicht ausmerzen. Im Vaterunser lehrt uns Jesus einen anderen Weg. Wir selbst schaffen das Böse nicht ab, Gott auch nicht, sondern wir drücken unsere Sehnsucht aus, dass es nicht Macht über unser Leben hat. Wir suchen nach einer grundsätzlichen Lösung, die wir gar nicht geben können. Hier kommt das Vertrauen auf das Wirken göttlicher Kraft ins Spiel. Ihr und nur ihr können wir zutrauen, dass wir dem Bösen gegenüber so stark gemacht werden, dass es keine Macht über uns hat, dass wir davon erlöst sind.











