Es ist das Bild, das am der Nordseite des Mose-Turmes sofort ins Auge springt: Mose stemmt sich gegen die Wassermassen und ermöglicht es seinem Volk, trockenen Fußes durch das Schilfmeer zu ziehen und den Ägyptern zu entkommen: »21 Nun streckte Mose seine Hand über das Meer aus, und der HERR ließ die ganze Nacht über einen starken Ostwind wehen, der das Wasser zurücktrieb. So verwandelte sich das Meer in trockenes Land. Das Wasser teilte sich, 22 es stand auf beiden Seiten wie eine Mauer, und die Israeliten gingen trockenen Fußes mitten durchs Meer.« (Exodus 14,21-22, Übersetzung Gute Nachricht) Im Bibeltext hört es sich lange nicht so spektakulär an, wie wir es am Mose-Turm sehen. Hier ist es Moses, der sich zwischen das Wasser und sein Volk stellt. Er agiert als Held, der mit Einsatz all seiner Kraft seinem Volk die Rettung bringt. Im Text handelt er im Auftrag Gottes. Dort ist es Gott, der das Meer teilt, Moses ist da nur sein Werkzeug. Was man noch für einen Film verwenden kann, ist für eine rein grafische Darstellung so nicht zu gebrauchen. Wir brauchen jetzt den Moses, der für sein Volk mit ganzem Körpereinsatz eintritt. So möchte ihn Emil Wachter sehen und so wird er auch von den Israeliten gesehen. Mose hat seine Kraft von Gott. Gott steht hinter allem, Gott ist es, der sein Volk aus der Knechtschaft befreit. Die Ägypter kommen in den zurückströmenden Wassermassen ums Leben, das Volk Israel kann unbeirrt weiterziehen.
So werden Freiheitshelden geboren. Aus einer kleinen, unscheinbaren Handlung wird etwas ganz Großes, das von Generation zu Generation weitererzählt wird Im Pessach erinnert sich das Volk Israel an diese Rettung durch Gott im Propheten Moses. Er ist fortan der starke Mann, der nicht unumstritten ist, dem es aber immer wieder gelingt, sein Volk auf dem Weg und vor allem bei Laune zu halten. Ohne diese Rettungstat wäre ihm das nie gelungen. Er ist einer von denen, die wir auch heute brauchen können. Wer stemmt sich jetzt gegen die zerstörerischen Wassermassen?
So werden Freiheitshelden geboren. Aus einer kleinen, unscheinbaren Handlung wird etwas ganz Großes, das von Generation zu Generation weitererzählt wird Im Pessach erinnert sich das Volk Israel an diese Rettung durch Gott im Propheten Moses. Er ist fortan der starke Mann, der nicht unumstritten ist, dem es aber immer wieder gelingt, sein Volk auf dem Weg und vor allem bei Laune zu halten. Ohne diese Rettungstat wäre ihm das nie gelungen. Er ist einer von denen, die wir auch heute brauchen können. Wer stemmt sich jetzt gegen die zerstörerischen Wassermassen?











