So ganz passt diese Darstellung nicht in die Reihe der Bilder zur Zerstörung von Sodom und Gomorrha am Abraham-Tor. Ein Paar sitzt, engumschlungen und lässt sich durch das Geschehen drumherum nicht aus der Ruhe bringen. Bei allem Schrecken, der gerade passiert, ist die Liebe und die körperliche Nähe, die hier wie selbstverständlich dazugehört, wichtiger als alles andere. Im ersten Korintherbrief schreibt Paulus im berühmten Hymnus über die Liebe: »13 Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.« (1 Korinther 13,13 - Übersetzung Gute Nachricht) In der Geschichte finden sich immer wieder Beispiele, wie die Liebe und liebevolles Miteinander geholfen haben, schlimme Situationen, lebensbedrohliche und lebensvernichtende Katastrophen zu ertragen und zu überleben. Es verwundert also nicht, wenn Emil Wachter gerade diese Darstellung in die Reihe der Katastrophenbilder von Zerstörung durch die Zeiten hindurch einfügt. Wenn Katastrophen menschengemacht sind, dann kann Liebe dazu beitragen, dass der Hass nicht überwiegt und am Ende gar siegt. Wenn es die Natur ist, die unerbittlich zuschlägt, dann setzt die Liebe ein Hoffnungszeichen, dass es weitergehen kann, auch wenn es jetzt hoffnungslos aussieht.
Es ist eine menschliche Errungenschaft, dass wir dann, wenn es hart auf hart kommt, näher zusammenrücken. Das ist mehr als nur ein körperliches Bedürfnis. Die erlebte Nähe zeigt uns, dass wir nicht allein sind. Das Austauschen von Zärtlichkeiten hilft uns, eigene Lebendigkeit zu spüren, denn Leben teilt sich nur in Erfahrungen mit. Ist diese dann auch noch mit Liebe gepaart, dann können wir Kraft sammeln und den Weg, der jetzt vor liegt, gut gehen. Wenn wir wissen, dass wir nicht allein sind, dann führt das zu größerer Gelassenheit. All das ermöglicht es auch neue Wege auszuprobieren und kreativ und hoffnungsvoll nach vorne zu blicken. Selbst wenn die Katastrophe da ist, können wir noch lieben.
Es ist eine menschliche Errungenschaft, dass wir dann, wenn es hart auf hart kommt, näher zusammenrücken. Das ist mehr als nur ein körperliches Bedürfnis. Die erlebte Nähe zeigt uns, dass wir nicht allein sind. Das Austauschen von Zärtlichkeiten hilft uns, eigene Lebendigkeit zu spüren, denn Leben teilt sich nur in Erfahrungen mit. Ist diese dann auch noch mit Liebe gepaart, dann können wir Kraft sammeln und den Weg, der jetzt vor liegt, gut gehen. Wenn wir wissen, dass wir nicht allein sind, dann führt das zu größerer Gelassenheit. All das ermöglicht es auch neue Wege auszuprobieren und kreativ und hoffnungsvoll nach vorne zu blicken. Selbst wenn die Katastrophe da ist, können wir noch lieben.











