Was Propheten zu sagen haben

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Ein nachdenklicher Mensch, den wir an der Südseite des Elia-Turmes sehen. Es ist einer, der vom Propheten angesprochen wurde und jetzt auf der Suche nach der richtigen Antwort ist. Vorher hat er aber auch zu klären, ob dieser Prophet glaubwürdig ist und er seinen Worten trauen kann. Wir haben heute ein von der Bibel geprägtes Bild von Propheten. Wir sehen in ihnen diejenigen, die das Wort Gottes verkünden, die den Menschen und vor allem den Herrschenden ins Gewissen reden und für die gerechte Sache eintreten. Doch es gibt auch andere Propheten, denen wir nicht so leicht Glauben schenken. Am jüdischen Königshof gab es die sogenannten Hofpropheten, die vom König bezahlt wurden, um den Willen Gottes zu erraten und die Zukunft vorherzusagen. Ob deren Aussagen wirklich immer glaubwürdig waren oder nicht den eigenen Interessen gedient haben? »Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!« sagt das Sprichwort. Und es gibt die Propheten, die die Zukunft vorhersagen sollen, die einem Orakel gleich den Willen Gottes auslegen und den eigenen Unternehmungen einen guten Ausgang bestimmen sollen. Zu diesen gehören die Endzeitpropheten, die erbarmungslos den Untergang der Welt und allen Lebens prophezeien, die Vorhersagen darüber treffen, was mit den Menschen geschehen wird. 
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Einige dieser Propheten setzen auf die Einsicht derer, die ihr Leben neu bedenken, andere sehen nur den nahenden Untergang voraus, vor dem wir nur Angst haben müssen, aus dem es aber keine Rettung mehr gibt. Höchstens eine Erlösung nach dem Tod. Welche Botschaft ist jetzt die richtige? Jede Zeit hatte ihre eigenen Propheten und jede Zeit musste  ihre Antworten auf ihre Botschaft finden. So verändert sich die Botschaft der Propheten, es rücken andere Schwerpunkte in den Fokus, ihre Botschaft kann  je nach Zeit anders ausgelegt werden. Was zählt jetzt? Das, was wir im Gespräch miteinander für unsere Zeit herausfinden, denn Propheten sind nie eindeutig!
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Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
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