Antworten finden

Bilderwelt 364 ABK Johannes-Turm S - Drei Antworten auf Johannes 1zu5.jpg
Es ist immer schwer, die Botschaft der Propheten in der jeweiligen Zeit zu verstehen. Wenn man den Verlauf der Geschichte kennt, fällt das leichter. In der Zeit, in der diese Worte gesprochen werden, treffen sie meist auf Unverständnis. Sie stellen die normalen Verhältnisse in Frage und stoßen die Menschen vor den Kopf. Herrschende werden angegriffen und ihr Machtanspruch  angezweifelt. Aus der historischen Betrachtung stellt sich dann oft heraus, dass die prophetische Botschaft richtig war und die »normalen Verhältnisse« im Unrecht gewesen sind. Doch das hilft den Propheten zu Lebzeiten wenig, denn sie wurden abgelehnt und hatten keine Chance auf ein normales Leben oder an der Teilhabe am Leben der Mehrheit.
So ging es auch Johannes dem Täufer. Heute verehren wir ihn als Heiligen und können gut damit leben, dass er früher einmal unbequem war. Wir haben uns mit ihm arrangiert und seine Verkündigung als wichtigen Teil der christlichen Botschaft integriert. Aber haben wir Antworten auf ihn und seine Botschaft? Genau genommen nicht. Emil Wachter versucht, am Johannes-Turm auf seine Weise eine Antwort zu finden. Drei geheimnisvolle Gestalten zeigen mögliche Reaktionen, die Menschen heute auf Johannes zeigen können. 
Bilderwelt 364 Lageplan.jpg
Man kann sich fasziniert ihm zuwenden und doch in eine andere Richtung gehen, wie die Frau links. Zum zweiten könnte man in Aktionismus verfallen und das tun, was vermeintlich das Beste wäre. Schließlich könnten man, wie auf dem dritten Bild zu sehen ist, voller Angst sich die Botschaft des Johannes zu eigen machen und den Untergang der Welt verkünden oder den Kopf in den Sand stecken. Mit all diesen Möglichkeiten wird man Johannes aber nicht gerecht. Er war ein unbequemer Mensch und als das müssen wir ihn sehen. Er hat die Mächtigen angezweifelt und tut das auch heute noch. Und er kritisiert das Verhalten der Menschen seiner Zeit und heute. Er sagt: »Es muss sich was ändern. Du sollst damit anfangen. Hier und jetzt!«
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.