Weltanschauung

Wie schauen wir eigentlich auf unsere Welt? Diese Frage scheint überflüssig, weil wir unsere Weltsicht ganz selbstverständlich haben und sie normalerweise auch nicht in Frage stellen. Jeder Mensch hat sein Weltbild, das tiefer reicht als das, was wir als Weltanschauung beschreiben. Heute sind wir in unserem Weltbild einig, dass die Erde keine Scheibe mehr ist und dass sie - aber da scheiden sich schon die Geister - im Verlauf von 16 Milliarden Jahre aus dem Urknall heraus entstanden ist. Mit dem Weltbild sind auch Fragen verbunden, die sich mit unserem Menschsein und letztlich auch mit dem Sinn des Ganzen befassen. Ist die Welt und der Mensch zufällig entstanden? Ist die Evolution ein gesteuerter Prozess, der auf ein Ziel hinausläuft, oder ein Vorgang, der sich selbst überlassen und nicht gelenkt ist. Steht am Anfang ein Schöpfer und werden wir immer noch von diesem Schöpfer beobachtet, begleitet und gesteuert?
Diese Fragen sprengen den Rahmen rein naturwissenschaftlichen Fragens. Wir sagen zwar, dass unser Weltbild naturwissenschaftlich geprägt ist, aber damit können wir nicht alle Facetten des Lebens und der Welt erfassen. Das, was wissenschaftlich beschreibbar ist, das können wir erklären und immer besser verstehen. Doch es gibt auch die andere Seite. Emil Wachter stellt sie an der Innenseite der Nordtür als die weiße, unbekannte Hälfte Erdkugel dar. Das sind nicht nur die ungeklärten Fragen, die wir irgendwann einmal klären können, sondern es sind auch die Fragen, auf die wir nie eine letztgültige Antwort finden. 
Es sind Fragen nach dem Leben überhaupt, nach dem Sinn des Lebens, die Frage nach Gott und die nach dem richtigen Handeln. Die Antworten, die wir finden, prägen unsere Weltanschauung. Fragen und Antworten verändern uns und wir finden im Laufe des Lebens auch mal sich widersprechende Antworten oder lernen mit der Offenheit zu leben. Um zu leben brauchen wir diese Fragen und Antworten. Wir brauchen diese Veränderung, zu der uns neue Antworten verhelfen. Ohne Zweifeln und Fragen kommen wir nicht weiter.
Ansprechpartner
Kalender
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
Facebook Like-Box
 Social-Media-Inhalte aktivieren
Veranstaltungen
Di. 15.09.2026
Kontemplation
Di. 22.09.2026
Kontemplation
Di. 29.09.2026
Kontemplation

weitere Veranstaltungen ...
Schott Messbuch
Sonn- und Feiertagsgeläut
Meldungen der Erzdiözese
Hier können Sie sich den Meldebogen für das  "Buch der Verkehrstoten" herunterladen und uns zusenden.