Als die Hirten in der Weihnachtsnacht auf den Feldern bei ihren Schafen sind, sehen sie plötzlich, wie der Himmel auf die Erde herabkommt. Mitten unter ihnen stehen Engel, die ihnen die Geburt des Erlösers verkünden. Diese Szene hat KünstlerInnen immer wieder herausgefordert. Wie stellt man es dar, wenn der Himmel offen ist und die ganze himmlische Herrlichkeit auf der Erde sichtbar ist? Am einfachsten ist die figürliche Darstellung von Engeln. Aber wie sehen Engel aus? Haben sie Flügel, mit denen sie die unüberwindliche Distanz zwischen Himmel und Erde überbrücken? Sind es ätherische Wesen in Menschengestalt, die erscheinen, wann und wo es ihnen beliebt? Alle KünstlerInnen haben gespürt, dass mit Beschreibungen und Abbildungen nicht dargestellt werden kann, was damals geschehen sein soll.
In dem alten französischen Weihnachtslied heißt es: »Engel auf den Feldern singen, stimmen an ein himmlisch Lied. Und im Widerhall erklingen auch die Berge jubelnd mit.« Das ist ebenfalls ein Versuch, etwas Unbeschreibliches in Worte zu fassen. Ähnlich bei Emil Wachter, der es auf eine abstrakte Art und Weise im Geburtsfenster der Autobahnkirche versucht. Goldene Splitter, die für die himmlische Wirklichkeit stehen, mischen sich mit roten und blauen, mit denen das Leben der Menschen und die Welt gemeint sein können. Der Himmel kommt auf die Erde und mischt sich unter das, was ist. Alles bekommt seinen Teil am Himmlischen und wird von diesem durchdrungen. Ein schönes Bild, das sich hier zeigt. Erde und Himmel sind nicht mehr voneinander getrennt. Diese Vorstellung ist weit entfernt von Weihnachtsromantik und zeigt ein anderes Verständnis der Menschwerdung Gottes. Der Himmel kommt auf die Erde und lässt sich auf das menschliche Leben ein. Dazu braucht man keine Krippen und keine Weihnachtslieder, schon gar keine romantische Beleuchtung. Mit dieser abstrakten Darstellung wird Weihnachten auf seinen Wesenskern reduziert: Gott wird Mensch und macht sich das zu eigen, was uns Menschen ausmacht. Dazu reichen einfache Splitter aus blauem, rotem und goldenem Glas.
In dem alten französischen Weihnachtslied heißt es: »Engel auf den Feldern singen, stimmen an ein himmlisch Lied. Und im Widerhall erklingen auch die Berge jubelnd mit.« Das ist ebenfalls ein Versuch, etwas Unbeschreibliches in Worte zu fassen. Ähnlich bei Emil Wachter, der es auf eine abstrakte Art und Weise im Geburtsfenster der Autobahnkirche versucht. Goldene Splitter, die für die himmlische Wirklichkeit stehen, mischen sich mit roten und blauen, mit denen das Leben der Menschen und die Welt gemeint sein können. Der Himmel kommt auf die Erde und mischt sich unter das, was ist. Alles bekommt seinen Teil am Himmlischen und wird von diesem durchdrungen. Ein schönes Bild, das sich hier zeigt. Erde und Himmel sind nicht mehr voneinander getrennt. Diese Vorstellung ist weit entfernt von Weihnachtsromantik und zeigt ein anderes Verständnis der Menschwerdung Gottes. Der Himmel kommt auf die Erde und lässt sich auf das menschliche Leben ein. Dazu braucht man keine Krippen und keine Weihnachtslieder, schon gar keine romantische Beleuchtung. Mit dieser abstrakten Darstellung wird Weihnachten auf seinen Wesenskern reduziert: Gott wird Mensch und macht sich das zu eigen, was uns Menschen ausmacht. Dazu reichen einfache Splitter aus blauem, rotem und goldenem Glas.













