Der wichtigste Glaubensinhalt für das christliche Selbstverständnis ist die Auferweckung Jesu. Es ist der Kern jeder christlichen Verkündigung. Aber mit dieser Feststellung hören auch schon alle Selbstverständlichkeiten auf. Was ist mit dem schillernden Begriff Auferweckung gemeint? Gibt es eine Definition dessen, was vor fast 2000 Jahren passiert sein soll? Können wir über unseren Glauben so sprechen, dass wir diese Selbstverständlichkeiten auch wirklich mit Leben füllen können und das buchstäblich? Man hat doch oft den Eindruck, als wäre die Auferweckung Jesu so selbstverständlich, dass sie nicht mehr bewiesen werden muss, sondern als gesetzt gilt. Der Satz, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, ist als Glaubenssatz eine zentrale Behauptung. Wir können den Satz noch dahingehend verändern, dass Gott ihn auferweckt und nicht im Tod gelassen hat. Was vom Geschehen her einen großen Unterschied macht, spielt für die zentrale christliche Aussage keine große Rolle. Die Naturgesetze sind außer Kraft gesetzt. Der normale Ablauf gilt nicht mehr.
Bei der Darstellung von Emil Wachter in der Krypta der Autobahnkirche sehen wir Jesus, der die Arme nach oben reckt, von einem Strahlenkranz umgeben. Wahrscheinlich gehört dieses überirdische Leuchten dazu, denn die Auferweckung ist ja nicht von dieser Welt. Wenn wir von Auferstehung reden, dann sprechen wir davon, dass die Macht des Todes gebrochen ist. Aber das ist natürlich nicht so. Wir erleben tagtäglich, wie der Tod Menschen aus unserer Mitte reißt, ob er nun als Erlösung nach langer Krankheit oder hohem Alter oder plötzlich und unerwartet mitten im Leben kommt. Oft verbietet es sich, gleich von Auferweckung zu reden, will man nicht in platte Trostworte verfallen. Auferweckung ist dann das Gegenteil von dem, was wir gerade erleben. Auferweckung erzählt von einer Hoffnung. Aber wie sieht unsere Hoffnung aus, wenn der Tod allgegenwärtig ist? Es ist sicherlich nicht das Bild eines jubelnden Menschen. Vielleicht reicht es schon aus, diese Botschaft wach zu halten, dass wir davon träumen können. Es wäre schön, wenn es bei all diesem Leid, das uns auf der Welt begegnet, heute eine Auferweckung geben könnte.
Bei der Darstellung von Emil Wachter in der Krypta der Autobahnkirche sehen wir Jesus, der die Arme nach oben reckt, von einem Strahlenkranz umgeben. Wahrscheinlich gehört dieses überirdische Leuchten dazu, denn die Auferweckung ist ja nicht von dieser Welt. Wenn wir von Auferstehung reden, dann sprechen wir davon, dass die Macht des Todes gebrochen ist. Aber das ist natürlich nicht so. Wir erleben tagtäglich, wie der Tod Menschen aus unserer Mitte reißt, ob er nun als Erlösung nach langer Krankheit oder hohem Alter oder plötzlich und unerwartet mitten im Leben kommt. Oft verbietet es sich, gleich von Auferweckung zu reden, will man nicht in platte Trostworte verfallen. Auferweckung ist dann das Gegenteil von dem, was wir gerade erleben. Auferweckung erzählt von einer Hoffnung. Aber wie sieht unsere Hoffnung aus, wenn der Tod allgegenwärtig ist? Es ist sicherlich nicht das Bild eines jubelnden Menschen. Vielleicht reicht es schon aus, diese Botschaft wach zu halten, dass wir davon träumen können. Es wäre schön, wenn es bei all diesem Leid, das uns auf der Welt begegnet, heute eine Auferweckung geben könnte.













