Kinder sind die Zukunft

Immer wenn ein Kind zur Welt kommt, dann sind die Menschen glücklich. Eltern haben das Leben weitergegeben, Großeltern sehen, dass das Leben, das aus ihnen entsprungen ist, weitere Früchte getragen hat. Kaum ein Ereignis im Leben eines Menschen setzt so viel Hoffnung frei. Selbst wenn es schwierige Umstände waren, unter denen neues Leben gezeugt und geboren wurde, strahlt Hoffnung auf. Mit diesem Menschen beginnt etwas Neues mit allen Chancen und Risiken, die damit verbunden sind. Kinder sind die Zukunft!
Deshalb tauchen sie auch am Noah-Turm auf. Emil Wachter hat sie zwischen die freudigen Tiere, die die Arche verlassen, gesetzt. Sie laufen, spielen und freuen sich. Man sieht förmlich, wie sie vor Energie strotzen. Und sie sind die Zukunft, denn ohne sie geht das Leben nicht weiter. Die Menschheit wurde immer wieder von Katastrophen heimgesucht, ob es nun von der Natur oder vom Menschen ausgelöste waren. Es wurden trotzdem Kinder geboren, auch wenn die Umstände nicht so gut waren. Sie haben dann sicherlich nicht die besten Startbedingungen vorgefunden, aber sie hatten ja keine andere Wahl, als das Leben in die Hand zu nehmen und so gut wie möglich zu gestalten. Und dann selbst dieses Leben weiterzugeben. Mit Kindern bekommt die Zukunft eine Gestalt und ein Gesicht, sie bekommt Hände, mit denen kreativ geschaffen wird. Sie bekommt Füße, die Unbekanntes erkunden können. Sie bekommt Köpfe, in denen Ungedachtes eine Form bekommt. Sie bekommt ein Herz, das Beziehung sucht und Nähe untereinander stiftet. Sie bekommt eine Seele, die sich dem Unfassbaren stellt.
Und die Zukunft bekommt einen Geist, mit dem liebevoll auf die Welt und die Menschheit geschaut werden kann. Der Wunsch von Eltern ist immer der, dass es die Kinder einmal besser haben sollen. Dafür arbeiten Eltern. Vielleicht sollten wir unseren Kindern einen Wunsch mitgeben, damit sie eine Zukunft haben und die Erde weiterbesteht: Versucht es besser zu machen, als wir es schon versucht haben.
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Was willst du mitnehmen?

Vor der Fahrt in den Urlaub steht das Packen. Ob mit dem Auto oder Flugzeug, ob mit Bus oder Bahn, immer kann man nur begrenzt Dinge mitnehmen. Fragen nach der richtigen Kleidung, den notwendigen Schuhen, Regenschutz, Wasch- und Freizeitutensilien, vielleicht noch ein Buch. Ganz schnell hat man eine Grenze erreicht und muss sich entscheiden, was daheimbleiben muss und was ich mitnehmen kann. Wenn es den Urlaub betrifft, dann fällt die Entscheidung nicht gar so schwer, weil man spätestens nach ein paar Wochen wieder auf alles, was man zum Leben braucht, zurückgreifen kann. Da kann man gerne mal auf etwas verzichten. Ganz anders sieht es aus, wenn man seine Heimat verlassen muss. Was packe ich ein, wenn ich nur einen kleinen Koffer mitnehmen kann? Wie packe ich, wenn ich nur ein paar Minuten Zeit habe, um das Haus zu verlassen vor einer drohenden Katastrophe. Es bleibt kaum Zeit, eine Auswahl zu treffen. Das, was man zurücklässt, ist in der Regel verloren.  Ganz schlimm ist es, wenn man nur das retten kann, was man am Leib trägt. Man konnte nichts mehr packen, man hatte gar keine Entscheidungsmöglichkeit bekommen, sondern musste Hals über Kopf fliehen.
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