Wie können wir heute überhaupt von Gott reden? Oder sollte man von dem, was man nicht sagen kann, nicht doch besser schweigen? Im Gedicht »Psalm« schreibt Paul Celan (1920-1970): »Niemand knetet uns wieder aus Erde und Lehm, niemand bespricht unseren Staub. Niemand. Gelobt seist du, Niemand.« Er drückt seine Sprachlosigkeit dadurch aus, dass er Gott mit der Leerstelle des Nichts, des Niemand ausfüllt. Aber er wendet sich diesem Niemand zu, indem er Niemand lobt. Es ist der Weg der Mystik, den er zu gehen versucht, um im Paradoxon das Wesentliche zu erfassen. Ähnlich auch Emil Wachter im Geburtsfenster der Autobahnkirche. Er weiß auch von der Unsagbarkeit Gottes. Als Künstler kann er aber nicht mit der Leerstelle des Nichts arbeiten, er muss etwas darstellen und es ist auch sichtbar, wenn er nichts zeigt.
Ihm ist bewusst, dass seine Sprache der darstellenden Kunst andere Weg eröffnet. Mit Bildern und Symbolen nähert er sich dem Unsagbaren an. Am nächsten liegt ihm das Licht, ohne das wir nichts sehen, das wir aber ganz schlecht beschreiben können. Das Licht ist da, wenn wir sehen, und wenn es nicht da ist, dann sehen wir nichts. Mit der Geburt Jesu kam das Licht in die Welt. Es ist ein gängiges Bild, auf das wir uns berufen und Gott mit dem Licht gleichsetzen, wie Generationen vor uns, selbst in vorchristlichen Zeiten.
»Gott ist licht« oder »Gott ist Licht«. Es ist die Rede mit Bildern, die uns Wege zu Gott aufzeigen. Wir sind dabei nicht auf Deutungen festgelegt, sondern können sie durch unsere Erfahrungen erweitern oder eingrenzen. Nicht jedes Bild ist für jede Situation hilfreich. Manchmal muss ich ein Bild, das lange Zeit hilfreich war, aufgeben und etwas Neues entdecken, bis schließlich das alte Bild wieder neue Strahlkraft entwickelt. Unsere Rede mit Symbolen ist immer eingeschränkte Rede, weil ich nur einen Bruchteil der Wirklichkeit abdecke. Doch dieser Bruchteil zeigt immer auch die ganze Wirklichkeit, denn das Bild ist nie deckungsgleich mit der Wirklichkeit. Es geht um unsere Haltung Gott gegenüber. Welche Bilder helfen Dir? Und wie kannst Du in Deinem Leben das Göttliche finden? Was siehst Du vom Lichtgott?
Ihm ist bewusst, dass seine Sprache der darstellenden Kunst andere Weg eröffnet. Mit Bildern und Symbolen nähert er sich dem Unsagbaren an. Am nächsten liegt ihm das Licht, ohne das wir nichts sehen, das wir aber ganz schlecht beschreiben können. Das Licht ist da, wenn wir sehen, und wenn es nicht da ist, dann sehen wir nichts. Mit der Geburt Jesu kam das Licht in die Welt. Es ist ein gängiges Bild, auf das wir uns berufen und Gott mit dem Licht gleichsetzen, wie Generationen vor uns, selbst in vorchristlichen Zeiten.
»Gott ist licht« oder »Gott ist Licht«. Es ist die Rede mit Bildern, die uns Wege zu Gott aufzeigen. Wir sind dabei nicht auf Deutungen festgelegt, sondern können sie durch unsere Erfahrungen erweitern oder eingrenzen. Nicht jedes Bild ist für jede Situation hilfreich. Manchmal muss ich ein Bild, das lange Zeit hilfreich war, aufgeben und etwas Neues entdecken, bis schließlich das alte Bild wieder neue Strahlkraft entwickelt. Unsere Rede mit Symbolen ist immer eingeschränkte Rede, weil ich nur einen Bruchteil der Wirklichkeit abdecke. Doch dieser Bruchteil zeigt immer auch die ganze Wirklichkeit, denn das Bild ist nie deckungsgleich mit der Wirklichkeit. Es geht um unsere Haltung Gott gegenüber. Welche Bilder helfen Dir? Und wie kannst Du in Deinem Leben das Göttliche finden? Was siehst Du vom Lichtgott?













