Emil Wachter hat am Fries an der Westseite der Autobahnkirche diesen Satz von Johannes aufgegriffen und sehr einfach dargestellt. Zwei Ähren, die sich ausweichen. Anstatt sich zu begegnen und auf die unausweichliche Konfrontation zuzusteuern, gehen beide in eine andere Richtung. Wer ist jetzt derjenige, der wachsen muss. Wer muss kleiner werden? Das wird nicht deutlich und es spielt wohl auch keine Rolle. Emil Wachter muss sich nicht entscheiden. Er begibt sich zeitlich vor die Entscheidung, bevor sich ein Weg durchgesetzt hat.
So wie er den drohenden Konflikt sieht, gibt es für beide eine gute Lösung, nicht einer wächst auf Kosten des anderen, sondern beiden wird Wachstum ermöglicht. Beide können wachsen, es gibt Gewinner, und keine Verlierer. So kommt eine neues Sichtweise ins Spiel, die beiden gerecht wird. Eine Sichtweise, die auch dem Evangelium von Jesus entspricht. Beides muss wachsen können.













