»Ich mache alles neu!« So zitiert Emil Wachter die Apokalypse und zeigt mit dem Fenster in der Autobahnkirche eine der wichtigsten Aussagen der Heiligen Schrift, vielleicht eine der bedeutendsten Aussagen aller Religionen überhaupt. »Ich mache alles neu.« Was ist damit gemeint? Und wer spricht diesen Satz aus und setzt ihn in die Wirklichkeit um?
Neuanfänge fallen nicht vom Himmel, sie kommen selten unvermittelt, sie deuten sich schon lange vorher an und werden auch erwartet. Wenn die Zeit reif ist, fängt etwas Neues an. Oft merkt man erst im Rückblick, dass etwas Neues begonnen hat. Manchmal spürt man es. Man erfährt sich als Teil einer Entwicklung, die etwas Neues schafft. Man wirkt mit und kann doch nicht alles steuern. Man ist dabei und kann sich dem auch nicht entziehen. Wenn sich dieses Neue durchsetzt wird man mitgerissen wie bei einer Flut.
Das Neue, das entsteht, erwächst aus dem, was schon ist. Alles verändert sich im Prozess. Das Alte verändert sich, man sagt, dass es stirbt. So bringt es Neues hervor. Und ein zweites ist bedenkenswert: Das, was entsteht, ist mehr als nur die Summe dessen, was schon ist. In der Evolution sehen wir immer wieder, dass Fortschritt auch wirklich Neues schafft. Neue Eigenschaften tauchen auf, die noch nicht da und auch nicht abzusehen waren. Das Neue schließt das Alte ein, bewahrt es und transzendiert es, so dass jetzt etwas Anderes da ist. So lebt das, was abgestorben ist, im neuen weiter.
Entwicklung geschieht immer. Wir sind ein Teil davon. Wir gestalten diese Entwicklung mit. Wir leben in diesem Veränderungsprozess. Wir sind dabei! Jede und jeder von uns kann so auch sagen: Seht, auch ich mache alles neu!
Neuanfänge fallen nicht vom Himmel, sie kommen selten unvermittelt, sie deuten sich schon lange vorher an und werden auch erwartet. Wenn die Zeit reif ist, fängt etwas Neues an. Oft merkt man erst im Rückblick, dass etwas Neues begonnen hat. Manchmal spürt man es. Man erfährt sich als Teil einer Entwicklung, die etwas Neues schafft. Man wirkt mit und kann doch nicht alles steuern. Man ist dabei und kann sich dem auch nicht entziehen. Wenn sich dieses Neue durchsetzt wird man mitgerissen wie bei einer Flut.
Das Neue, das entsteht, erwächst aus dem, was schon ist. Alles verändert sich im Prozess. Das Alte verändert sich, man sagt, dass es stirbt. So bringt es Neues hervor. Und ein zweites ist bedenkenswert: Das, was entsteht, ist mehr als nur die Summe dessen, was schon ist. In der Evolution sehen wir immer wieder, dass Fortschritt auch wirklich Neues schafft. Neue Eigenschaften tauchen auf, die noch nicht da und auch nicht abzusehen waren. Das Neue schließt das Alte ein, bewahrt es und transzendiert es, so dass jetzt etwas Anderes da ist. So lebt das, was abgestorben ist, im neuen weiter.
Entwicklung geschieht immer. Wir sind ein Teil davon. Wir gestalten diese Entwicklung mit. Wir leben in diesem Veränderungsprozess. Wir sind dabei! Jede und jeder von uns kann so auch sagen: Seht, auch ich mache alles neu!













