Ein freundlich lächelndes Gesicht, das unter einem schützenden Dach hervorschaut, blickt den Besucher an. Emil Wachter gibt dieser Darstellung an der Ostseite des Elia-Turmes den Titel: »Begrüßung der Ankommenden«. Es ist ein unscheinbares Relief, das man fast übersieht. So steht ja auch der Elia-Turm nicht gerade im Fokus der Aufmerksamkeit, wenn man auf die Autobahnkirche zuläuft. Wahrscheinlich haben die wenigsten dieses Gesicht bewusst wahrgenommen.
Wir kennen das ja, wenn wir freundlich sein wollen, und es wird nicht bemerkt oder wir haben - mal wieder - eine freundliche Aufforderung oder gar einen Gruß übersehen, wenn uns jemand zuwinkt. Man begegnet einem freundlichen Lächeln und ist doch manchmal misstrauisch und zweifelt, ob es wirklich so freundlich gemeint ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Wir kennen das ja, wenn wir freundlich sein wollen, und es wird nicht bemerkt oder wir haben - mal wieder - eine freundliche Aufforderung oder gar einen Gruß übersehen, wenn uns jemand zuwinkt. Man begegnet einem freundlichen Lächeln und ist doch manchmal misstrauisch und zweifelt, ob es wirklich so freundlich gemeint ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Die freundliche Begrüßung an der Autobahnkirche ist da, zugegeben, sie ist versteckt und gar nicht so einfach zu finden. Und vielleicht hat Emil Wachter genau das beabsichtigt. Ich sehe in diesem Versteckspiel eine Aufforderung, achtsam durchs Leben zu gehen und wahrzunehmen, was um uns herum geschieht. Es kann ja sein, dass es mehr Menschen gibt, die es gut mit mir meinen, als ich denke. Ich selbst kann ja auch freundlich begrüßen. Lächle deinem Gegenüber zu. Es könnte dein nächster Gast sein!













