Impulse, um das Labyrinth allein zu gehen

 

Impulse, um das Labyrinth allein zu gehen

 

Gehen im Pilgerschritt:

 
Der Pilgerschritt (zwei Schritte nach vorne, einen zurück) ist eine entspan­nende Art des Gehens - und eine ungewohnte. Sie fordert Geduld und eine innere Vorbereitung. Nach einer Weile der stillen Betrachtung machen Sie sich im Pilgerschritt auf den Weg in die Mitte. Von dort gehen Sie gesammelt und achtsam nach außen zurück.
 
 

Gehen mit Besinnungssätzen:

 
Kurze Sätze für die Besinnung finden sich in allen religiösen Traditionen (Mantras). Diese lassen sich gut mit dem Gehen vereinen. Suchen Sie sich einen Satz, der Sie anspricht und gehen Sie mit diesem, und nur mit diesem durch das Labyrinth. Folgende Sätze können Anregungen sein:
„Ich bin geliebt“
„Gib mir Kraft“
„Ich bin auf dem Weg“
„suchen und fragen“
 
 

Gehen als Entscheidungshilfe:

 
Beim Gehen durch das Labyrinth können Sie sich wichtige Fragen stellen, die Sie auf dem Weg zur Mitte begleiten. Viel­leicht verändern sich durch das ständige Wiederholen die Fragen, vielleicht kom­men auch ganz unterschiedliche Antwor­ten zum Vorschein. Lassen Sie sich auf dem Rückweg von den Antworten inspi­rieren und entscheiden Sie sich am Aus­gang, wie Ihr nächster Schritt aussehen wird:
Was ist mir wichtig; Was will ich erreichen?
Was will ich tun, was ist mein Ziel?
Was will ich loslassen?
Was sollte ich aufgeben?
Was lenkt mich ab?
Wann (was) gebe ich auf?
Wem kann ich vertrauen?